Delegation aus Burkina Faso beim DRK in Olfen

Zwei Welten

Lazard Zoungrana und Christophe Diébré arbeiten für das Rote Kreuz im westafrikanischen Burkina Faso. Wie die Kollegen des Deutschen Roten Kreuzes in den Ortsvereinen arbeiten, schauen sie sich derzeit an. In der DRK-Kindertagesstätte im Haus Rena trafen am Montag Welten aufeinander

OLFEN

von Von Angela Wiese

, 15.05.2012, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Delegation des Roten Kreuzes in Burkina Faso - Lazard Zoungrana (r.) und Christophe Diebre (l.)" besuchte das Deutsche Rote Kreuz in Olfen.

Eine Delegation des Roten Kreuzes in Burkina Faso - Lazard Zoungrana (r.) und Christophe Diebre (l.)" besuchte das Deutsche Rote Kreuz in Olfen.

Im Haus Rena sahen sich Generalsekretär Zoungrana und Blutspendenbeauftragter Diébré an, was der Olfener Ortsverein alles tut. Diébré zeigte sich nach dem Rundgang durch das Haus beeindruckt. „Sie arbeiten hier viel länger als wir“, sagte er. „Wir haben viel darüber gelernt, wie sie sich um Kinder kümmern.“ Ein Export des Gelernten in seine Heimat sei aber nicht möglich, sagte er. „Aber wir werden versuchen, es zu kopieren.“ Mit Vertretern des Ortsverbandes schauten sich Diébré und Zoungrana das Haus Rena an. Ganz genau nahmen die beiden Männer die Kleiderkammer unter die Lupe, über deren Sinn die Ehrenamtliche Leni Nölkes berichtete.„Zur Zeit geben wir 5500 Kleidungsstücke pro Jahr aus“, erzählte Nölkes inmitten von mit Kleidungsstücken behangenen Bügeln. Lothar Schulte-Rummel, Geschäftsführer des DRK Olfen, beschrieb den Gästen, welchen Zweck der Ausbau des Hauses Rena hat, dass sich hier in Zukunft viele Generationen treffen sollen.

„Es berührt mich vor allem das Kleidergeschäft zu sehen“, reagierte Lazard Zoungrana nach der Besichtigung. „Das DRK nimmt seine Mission ernst, vor allem die, die Menschen zu unterstützen, die in Not sind“, so Zoungrana. Die Eindrücke, die die burkinischen Gäste mitnahmen, waren nicht die letzten. Nach einem Mittagessen in einem Olfener Restaurant ging es weiter zum nächsten Ortsverein nach Billerbeck.

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