Der Herr der Olfener Finanzen, Heinz Limberg, geht in den Ruhestand

Scheidender Kämmerer

Da saß er während der Olfener Ratssitzung am Dienstag. Heinz Limberg lauschte, was die Olfener 2019 vom Haushalt zu erwarten haben. Der ihn nicht kalt lassen dürfte.

Olfen

19.12.2018, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinz Limberg (l.)scheidet als Kämmerer aus. Günther Klaes ist sein Nachfolger.

Heinz Limberg (l.)scheidet als Kämmerer aus. Günther Klaes ist sein Nachfolger. © Gaby Wiefel

Heinz Limberg geht mit Ablauf des Jahres in die Freistellungsphase der Altersteilzeitbeschäftigung. So heißt das, was den scheidenden Kämmerer der Stadt Olfen erwartet.

Im Anschluss an die letzte Ratssitzung des Jahres verabschiedeten ihn die Ratsmitglieder mit Bürgermeister Wilhelm Sendermann an der Spitze sowie Stadtmitarbeiter, Freunde und Bekannte. Zuvor hatte Limberg das getan, was er all die Jahre getan hatte: Er blieb im Hintergrund. Er hatte mitten unter den Zuhörern Platz genommen.

Bodenständig und besonnen

Wie wichtig er aber als bescheidener Mann für die Stadt Olfen war, zeigte sich im Laufe der Ratssitzung. Als nämlich Beigeordneter Günther Klaes, sein Nachfolger ab dem 1. Januar 2019, den Haushaltsentwurf 2019 vorstellte und Olfener Schuldenfreiheit bilanzierte sowie prognostizierte. Klaes richtete aus gutem Grund persönliche Worte an Heinz Limberg: „Dass es dem Ort wirtschaftlich so gut geht, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bodenständigen und besonnenen Haushaltsführung. Einen Namen möchte ich heute allerdings besonders hervorheben: Heinz Limberg.“

Den Acker gut bestellt

Er habe wesentlichen Anteil daran, „dass wir hier eine so geordnete wirtschaftliche Lage in Olfen vorfinden. Dabei hat er immer mit sehr viel Engagement und Fachwissen alles Erforderliche getan, um zum Wohle dieser Stadt und seiner Bürger die Weichen richtig zu stellen. Lieber Heinz, du hast den Acker gut bestellt“.

Bürgermeister Wilhelm Sendermann sagte während der Ratssitzung: „Der Haushaltsentwurf ist das Ergebnis arbeitsintensiver Vorbereitungen und vieler Gespräche der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allen, die an der Erstellung des Entwurfs mitgewirkt und dazu beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.“ Dabei suchten und fanden seine Augen den Mann, der bescheiden inmitten der Zuhörer saß.

Lesen Sie jetzt