Die Kittblättkenverkäufer ziehen eine lustige Bilanz

Verteilung am Rosenmontag

Am Rosenmontag wird das Kittblättken wieder verteilt! Aber vorher stand bei der Kittblättkenverkäuferversammlung am Samstag noch die Bilanz des letztjährigen Verkaufs auf dem Programm. Bilanz klingt langweilig? Das war diese hier ganz bestimmt nicht. Wir haben Fotos mitgebracht.

OLFEN

, 04.02.2017, 16:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Kittblättkenverkäufer ziehen eine lustige Bilanz

Ulli Witte und Klaus Heitkamp (2.u.3.v.l.) freuen sich über den ersten Platz beim Fotowettbewerb der Blättkenverkäufer. Klaus Pohlmann (l.), Matthias Gießler (3.v.r.) und das Dreigestirn gratulieren.

Zum 20. Mal trafen sich die Verkäufer der offiziellen Karnevalszeitung im Gasthaus Greskamp, um hier das Ergebnis ihrer Sammlung zu erfahren. Voll besetzt war der Saal, denn schließlich wollten sie alle wissen, ob es im letzten Jahr zu einem Plus oder Minus gekommen war. Lob und motivierende Worte, es in diesem Jahr besser zu machen, gab es von den Kittkassierern dafür. Insgesamt wurden Einnahmen von rund 10.340 Euro erzielt. In einigen Bezirken gab es mehr, in anderen weniger. Am besten schnitt der Bezirk Vinnum ab. Allerdings fand hier auch eine „Geldwäsche“ statt. Die Sammeldose landete irgendwie im Wassergraben.

FOTOSTRECKE
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Die Versammlung der Kittblättkenverkäufer

Am Rosenmontag wird das Kittblättken wieder verteilt! Aber vorher stand bei der Kittblättkenverkäuferversammlung am Samstag noch die Bilanz des letztjährigen Verkaufs auf dem Programm. Bilanz klingt langweilig? Das war diese hier ganz bestimmt nicht. Wir haben Fotos mitgebracht.
04.02.2017
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Matthias Gießler, Klaus Pohlmann und Josef Beckmann organisierten die Versammlung der Kittblättkenverkäufer.© Foto: Antje Pflips
Marc Krämer fiel es teilweise schwer, den Text seiner Abbitte vorzulesen.© Foto: Antje Pflips
Klaus Pohlmann, Matthias Gießler und das Dreigestirn gratulieren Ralf Gosmann zum dritten Platz beim Fotowettbewerb der Kittblättkenverkäufer.© Foto: Antje Pflips
Prinz Ansgar I., Funkenmariechen Laura Sendermann, Johann Klaus Düllmann und Klaus Pohlmann blättern im alten Kittblättken und freuen sich auf viele neue Artikel in der neuen Ausgabe.© Foto: Antje Pflips
Prinz Ansgar I., Funkenmariechen Laura Sendermann und Johann Klaus Düllmann besuchten die Versammlung der Kittblättkenverkäufer mit Kittkassierer Klaus Pohlmann (r.).© Foto: Antje Pflips
Gespannt verfolgen die Verkäufer das Ergebnis ihrer Sammeleinnahmen auf der Versammlung der Kittblättkenverkäufer.© Foto: Antje Pflips
Katharina Hampel und Matthias Gießler zählten die Stimmzettel aus.© Foto: Antje Pflips
"Lies das vor" wies Marco Stumpf Marc Krämer an.© Foto: Antje Pflips
Marco Stumpf (2.v.r.) hatte für Marc Krämer einen Text vorbereitet, den dieser vorlesen musste.© Foto: Antje Pflips
Jörg Klaas (3.v.r.) freut sich über den zweiten Platz beim Fotowettbewerg. Klaus Pohlmann und Matthias Gießler (l.) und das Dreigestirn gratulieren.© Foto: Antje Pflips
Ulli Witte und Klaus Heitkamp (2.u.3.v.l.) freuen sich über den ersten Platz beim Fotowettbewerb der Blättkenverkäufer. Klaus Pohlmann (l.), Matthias Gießler (3.v.r.) und das Dreigestirn gratulieren.© Foto: Antje Pflips
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„Wir sind mit dem Ergebnis weiterhin zufrieden“, bestätigte Klaus Pohlmann. Er verarbeitete die Einnahmen für jeden Bezirk in einer Grafik, auf der sofort das Ergebnis zu erkennen war. Anerkennender Applaus für ein Plus, erschrecktes Aufstöhnen bei Minusergebnissen. Dabei konnte jeder sehen, dass der Bezirk 49 besonders schlecht abschnitt. Um die Hälfte weniger wurde hier eingenommen. Das hatte auch seinen Grund: Marco Stumpf war in dem Jahr im Elferrat und gab seinen Bezirk an Marc Krämer ab. Auf Druck von Stumpf musste sich Krämer als schlechtester Verkäufer bekennen.

Donnernder Applaus und schallendes Lachen für die Demutsrede

Und damit nicht genug – Stumpf hatte ein Schreiben verfasst, das Krämer komplett vorlesen musste. Teilweise ging es ihm nicht einfach über die Lippen. Darin gelobte er in vielfältiger Art Besserung, „Demut“ vor seinem Ausbilder und der Aufgabe, versprach alles zu tun, um wieder ein besseres Ergebnis zu erzielen und musste sich gar als „Schandfleck“ der Kittblättkenverkäufer bezeichnen. Der Vortrag, der schon fast einer Büttenrede glich, erhielt donnernden Applaus von den Anwesenden, die sich vor Lachen bogen.

Doch nicht nur die Statistik fand große Aufmerksamkeit. Die Verkäufer machten Fotos und drehten Videos von ihren Erlebnissen in ihren Bezirken. „Wir haben 248 Rückmeldungen erhalten“, sagte Pohlmann. Die besten drei wurden in der Versammlung ausgewählt und prämiert. Sie erhalten 20, 10 und 5 Liter Bier und je einen Orden.  Den ersten Preis erhielten Ulli Witte und Klaus Heitkamp, Platz zwei ging an Jörg Klaas. Ralf Gosmann freut sich über den dritten Platz.

Die Kittblättkenverkäufer werden auch in diesem Jahr wieder am Rosenmontag ausschwärmen, um die wichtigste Zeitung im Karneval zu verteilen. Der Preis liegt bei mindestens 3 Euro, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Alle Bezirke sind besetzt, auch der des Prinzen. Einige Bezirke haben neue Verteiler, andere schon seit über 30 Jahren dieselben.

Beiträge gesucht!
Noch bis zum 10. Februar werden Beiträge gesucht. Sie können in der Kitthalle oder online auf abgegeben werden.

 

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