Drei Mehrfamilienhäuser auf Ächterheide geplant

Baugebiet

Noch gibt es nur Planungen auf Papier, doch schon Anfang 2017 könnte der Startschuss für den Bau von drei Mehrfamilienhäusern im Bereich Ächterheide/Kökelsumer Straße beginnen. Grundlage für die Bebauung ist das Konzept des Architekten Eckhard Scholz aus Senden.

OLFEN

, 18.10.2016, 11:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Mehrfamilienhäuser auf Ächterheide geplant

Auf dieser Fläche entstehen Mehrfamilienhäuser.

Der Bau- und Umweltausschuss hatte sich im Sommer für das Konzept des Architekten Eckhard Scholz entschieden und hat damit den Weg für die Vermarktung freigegeben. Nunmehr hat das städtische Bauamt mögliche Investoren mit einer Bewerbungsfrist bis zum 31. Oktober 2016 angeschrieben.

„Wir wollten nicht einfach Bauland verkaufen, sondern mit einem Konzept aktiv Vorgaben schaffen, die dem Wohnungsmarkt in Olfen und den Bedürfnissen der suchenden Bürgerinnen und Bürger entsprechen“, so Bürgermeister Wilhelm Sendermann.

Drei Mehrfamilienhäuser

In drei Mehrfamilienhäusern sollen insgesamt 60 Wohneinheiten entstehen. Geplant sind 18 Eigentumswohnungen und 42 Mietwohnungen, von denen etwa die Hälfte im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues angeboten werden sollen.

Von diesen 42 Wohneinheiten sollen in zwei Mehrfamilienhäusern insgesamt sechs Wohnungen den anerkannten Flüchtlingen zur Verfügung stehen, die in Olfen bleiben wollen und nachweislich verschiedene Integrationsmaßnahmen wie einen Deutschkurs durchlaufen haben.

Planungsvorgaben erfüllt

Wir haben gemeinsam nach einem Konzept für eine qualitativ hochwertige und innovative Bebauung gesucht, um das Wohnungsangebot in Olfen weiter zu verbessern“, so Wilhelm Sendermann.

Mit dem Konzept des Sendener Architekten Scholz seien verschiedene Planungsvorgaben erfüllt worden: Hohe Verträglichkeit zur Nachbarschaft, eine hohe Aufenthaltsqualität in den Freiräumen, ausreichend Parkraum, Barrierefreiheit und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, Schallschutz zur Kökelsumer Straße.

Für den schnellen Einkauf soll in einem der Gebäude ein Ladenlokal für zum Beispiel eine Bäckerei oder ein Kiosk von mindesten 30 Quadratmeter Größe eingerichtet werden. „Die Art der Bebauung und eine gute, soziale Durchmischung wird diesen Bereich für viele Familien attraktiv machen“, so Sendermann. 

Keine Flüchtlingsunterkünfte

Der immer wieder mit Sorge geäußerten Befürchtung, die sechs Wohnungen für integrierte Flüchtlinge in diesem Bereich könnten nicht akzeptiert werden, hält Sendermann entgegen: „Es handelt sich hier nicht um Flüchtlingsunterkünfte, sondern um Wohnraum für Menschen, die bei uns bleiben wollen und werden und sehr auf lebendige Integration und Unterstützung aus den Olfener Reihen hoffen“.

Angesichts der erwarteten Zahl der in Olfen bleibenden Mitbürger aus anderen Nationen würden noch weitere acht Wohnungen von der Stadt angeboten.

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