Erste Pläne: Olfen braucht ein neues Baugebiet

Nähe Kökelsumer Straße

Die Stadt Olfen kann kein einziges Baugrundstück mehr anbieten. Die Nachfrage ist aber weiterhin groß. Südlich der Kökelsumer Straße könnte ein neues Baugebiet auf einer Fläche von bis zu 10 Hektar entstehen. Dafür wäre möglicherweise auch ein neuer Kreisverkehr geplant.

OLFEN

, 19.09.2017, 06:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erste Pläne: Olfen braucht ein neues Baugebiet

Auf dieser Fläche soll das neue Baugebiet entstehen.

Das letzte städtische Baugrundstück im Gebiet Ächterheide ist verkauft. Der Stadt stehen nun noch lediglich drei Grundstücke im Bereich der Dattelner Straße zur Verfügung. Wie Ludger Buckmann von der Verwaltung vor einigen Wochen erklärte, gebe es auch für diese Grundstücke schon viele Bewerber.

„Bei meinem Amtsantritt habe ich bereits erklärt, ein neues Baugebiet werde erste in den Jahren 2018/20119 zur Verfügung stehen“, so Bürgermeister Wilhelm Sendermann in einem Gespräch mit der Redaktion. Man habe die Absicht gehabt, bei den städtischen Finanzen unabhängig von dem Grundstücksverkauf zu werden. Dies sei gelungen. Sendermann: „Nun beginnen wir die Planungen für ein neues Baugebiet.“

Baugebiet wäre kleiner als Ächterheide

Eingegrenzt würde das Gebiet von der Pfarrer-Niewind- Straße, der Kökelsumer Straße und dem alten Postweg. Die Verwaltung schlägt dem Bau- und Umwelttauschuss für seine Sitzung am Donnerstag, 21. September, ab 18 Uhr im Bürgerhaus, Kirchstraße, zwei mögliche Varianten vor.

In der ersten Variante soll die gesamte Fläche bis in Höhe der Einmündung Ächterheide für Baugrundstücke zur Verfügung gestellt werden. Wie Bürgermeister Sendermann erklärte, favorisiere die Verwaltung auch diese rund 10 Hektar große Variante. Zum Vergleich: Das Baugebiet Ächterheide ist rund 11,5 Hektar groß.

Kreisverkehr zwischen Kökelsumer Straße und Ächterheide

Bei der zweiten Variante würde die Bebauung nicht bis zum Alten Postweg reichen, jedoch stattdessen eine größere Fläche entlang der Kökelsumer Straße in Richtung Naturbad. Einen Namen hat das künftige Baugebiet noch nicht. Zurzeit ist es von der Verwaltung lediglich als Bebauungsplan Nr. 50, Wohngebiet südlich der Kökelsumer Straße betitelt.

„Es sind erst einmal zwei mögliche Varianten“, so der Bürgermeister. In beiden könne es auch mehrere Bauabschnitte geben.“ Die Anbindung soll über den Kreuzungsbereich Kökelsumer Straße Ächterheide erfolgen. Dort ist ein Kreisverkehr geplant. Die Vorstellung im Ausschuss ist einer von vielen notwendigen Schritten bis zu einer Erschließung. So muss der Flächennutzungsplan geändert werden, da im jetzigen keine Wohnbauflächen ausgewiesen sind. Allerdings ist im Regionaplan Münsterland ein Bereich südlich der Kökelsumer Straße für die Erweiterung des Siedlungsbereichs vorgesehen. Nun soll die Abgrenzung geändert werden, wie die Verwaltung in der Ausschussvorlage schreibt.

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