Gefährliche Raupe jetzt auch in Olfen entdeckt

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner hat auch Olfen nicht verschont: Viele Meldungen von Bürgern über Nester der auch für den Menschen gefährlichen Raupe sind bei der Verwaltung eingegangen. Wir haben nachgefragt, was die Stadt nun unternehmen will.

OLFEN

, 22.06.2017, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Eichenprozessionsspinner hat auch die Stadt Olfen nicht verschont. Wie Klemens Brömmel von der Stadtverwaltung auf Anfrage bestätigt, seien auch in Olfen viele Eichen von der Raupe befallen. „Wir haben viele Mitteilungen von Bürgern erhalten“, so Brömmel. Man werde allen Hinweisen nachgehen.

Ein Schädlingbekämpfer aus Herbern sei in den vergangenen Tagen auch bereits tätig gewesen. So seien Eichen in Bereich von Spielplätzen von dem Eichenprozessionsspinner befreit worden. Man habe noch keine Flächen sperren müssen.

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Wissenswertes zum Eichenprozessionsspinner

Viele Büsche und Bäume sind derzeit von großflächigen Schleiernetzen durchzogen, die von harmlosen Gespinstmotten angelegt wurden. Die auffälligen Gespinste werden dabei oft mit dem Nest des gefährlichen Eichenprozessionsspinners verwechselt. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie erkennen, welches Gespinst Sie vor sich haben und liefern Wissenswertes rund um den Eichenschädling, dessen Kontakt Sie meiden sollten.
21.06.2017
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Brömmel: „Der Schädlingsbekämpfer wird auch in den nächsten Tagen in Olfen aktiv sein.“ Zunächst würden Eichen, die in Bereichen von Spielplätzen, Radwegen oder Bänken stehen würden, von den Nestern befreit.

Bei der Stadt Olfen möchte man in Zukunft auf solche Situationen vorbereitet sein. Deswegen, so Klemens Brömmel, überlege man, den städtischen Bauhof mit den notwendigen Geräten für die Bekämpfung auszustatten.

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Deshalb ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich
Im dritten Stadium ihrer Verwandlung in einen Nachtfalter haben diese Tierchen feine Nesselhaaren, die sie bei Stress oder Beunruhigung abwerfen. Diese Haare enthalten ein Eiweißgift, das beim Menschen starke Reizungen der Atemwege und der Haut verursachen kann. Insbesondere Allergiker und Menschen mit Asthma sind gefährdet. Bei entsprechenden Symptomen wird geraten, einen Arzt aufzusuchen. Wer einen Befall im heimischen Garten feststellt, sollte die Bekämpfung nicht selbst angehen, sondern einen Experten hinzuziehen.

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