Gegen das Vergessen

Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Abordnungen der Vereine und Verbände, Vertreter des Rates der Stadt und einige Bürger nahmen am Sonntag an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal teil. In seiner Ansprache gedachte Dechant Bernd de Baey der Opfer von Gewalt und Krieg.

Olfen

von Von Edith Möller

, 13.11.2011, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitglieder des Rates der Stadt und viele Vereine und Verbände nahmen an der Gedenkfeier teil.

Mitglieder des Rates der Stadt und viele Vereine und Verbände nahmen an der Gedenkfeier teil.

Der Volkstrauertag sei ein sehr aktueller Gedenktag, den die Menschen brauchen. Er schütze vor dem Vergessen und mahne, aus den Schreckensbildern der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wo immer die Unantastbarkeit der Würde des Menschen infrage gestellt würde, ob am frühen Beginn menschlichen Lebens oder an seinem Ende, da entschieden Menschen über das Leben eines anderen Menschen. „Wer immer meint, seine eigenen Maßstäbe seien das Maß aller Dinge, der hat die Mitte seines Lebens aus dem Blick verloren“, so de Baey.

„Wir treffen uns heute hier, um uns an diese Lebensgrundsätze erinnern zu lassen und den Schutz des Lebens und seine unbedingte Würde zu achten und zu verteidigen.“ Der Dechant lud die Anwesenden ein, mit ihm für die Menschen zu beten, die heute konkret Unrecht, Gewalt, Ablehnung und Ausgrenzung erfahren. Die Freiwillige Feuerwehr, die Bürgerschützengilde und der Sozialverband VdK legten Kränze nieder. Musikalisch wurde die Gedenkfeier vom Spielmannszug, dem Musikcorps, dem Bläsercorps Horrido und dem MGV Harmonia begleitet. Mit dem Deutschlandlied endete die Gedenkfeier zum Volkstrauertag.

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