Gemeinde St. Vitus nahm Abschied vom Leohaus

Große Feier

Die katholische Kirche richtete am Samstag eine Abschiedsfeier vom Leohaus aus. Ein Highlight war die Hausführung. Viele nutzten noch einmal die Chance, einen Blick in alle Räume, vom Keller bis zum Dachgeschoss, zu werfen.

olfen

von Von Pia Niewind

, 12.11.2012, 16:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gemeinde St. Vitus nahm Abschied vom Leohaus

Die Wand gab allen Besuchern die Chance sich zu verabschieden und zu verewigen.

 „Es ist traurig, Abschied vom Leohaus zu nehmen und auch ein komisches Gefühl, weil ich mit dem Leohaus viele schöne Erinnerungen verbinde“, erzählt Hanne Burow. Nach der Hausführung wurden alte Fotos, die von Bürgern aus den letzten 83 Jahren des Leohauses zusammengetragen wurden, per Diashow gezeigt.  „Das Leohaus hat eine lange Geschichte“, staunte Ilona Schwabe, Küsterin von St. Vitus. Anschließend sang der Chor Auftakt moderne und fröhliche Lieder. „Es ist schön zu wissen, dass das Haus weiter für die Bürger erhalten bleibt, denn es ist und bleibt ein Haus für die Olfener“, so Diakon Christoph Potowski. „Die soziale Idee des Leohauses wollen wir auch im Haus Katharina weiterführen. Dabei wollen wir aber kein zweites Leohaus bauen, es sollen keine Konkurrenzhäuser werden“, betonte Potowski.

Den Service übernahmen an diesem Abend die Messdiener. Auch sie blickten auf eine schöne Zeit zurück. „Wir haben hier viel erlebt, Gruppenstunden, Partys, Leiterrunde und vieles mehr, doch wir freuen uns auch auf einen Neuanfang im Haus Katharina“, so Marius Eckmann. Organisiert wurde das Fest vom Ausschuss Feste und Feiern des Pfarrgemeinderates. Peter Dördelmann, Mitglied des Ausschusses „Rettet das Leohaus“, betonte: „Die Abschlussfeier ist eine gute Gelegenheit, um Abschied zu nehmen. Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, damit die Kirche das Haus weiter tragen kann, doch es gab keine. Heute bin ich froh, dass das Leohaus in neuer Form weitergeführt wird. Ich bin mir sicher, es wird ein tolles Haus.“

Nach dem offiziellen Teil fing die Party richtig an. Zur Erinnerung hatte sich der Festausschuss etwas Besonderes einfallen lassen. Anstelle eines Gästebuches waren die Besucher eingeladen, sich an der Eingangswand mit Stiften und Farbe zu verewigen. Sprüche wie „Danke für die tolle Zeit“ oder „Kostbare Jahre“ zeugen von einer besonderen Zeit in einem besonderen Haus, das nun Geschichte schreibt.

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