Genehmigungen für Olfener Spielgruppe fehlen noch

Gruppe Pusteblume

In die ehemalige Villa Ritter soll eine städtische Spielgruppe einziehen. Seit Juni laufen die Planungen, doch zurzeit heißt es für alle Beteiligten: Abwarten. Bevor die Planungen weitergehen, muss die Stadt Olfen auf gleich mehrere Genehmigungen warten.

OLFEN

, 28.08.2017, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Genehmigungen für Olfener Spielgruppe fehlen noch

Die ehemalige Villa Ritter.

„Das Grobkonzept steht“, sagt Daniela Damm von der Stadt Olfen auf Anfrage dieser Redaktion. In das Haus an der Kökelsumer Straße 64 soll die Spielgruppe Pusteblume einziehen. Aus dem ehemaligen Wohnzimmer soll ein Gruppenraum werden, die Küche bleibt bestehen, aber ansonsten gibt es noch viele Fragezeichen.

Die räumlichen Voraussetzungen müssen erst noch bestätigt werden, damit die Planungen vorangetrieben werden können. Dabei wartet die Stadt auf gleich zwei Rückmeldungen. „Wir gehen aber nicht davon aus, dass große Umbaumaßnahmen nötig sind“, sagt Damm.

Abwarten, bis die Genehmigungen da sind

Die Kreisbehörde muss die baulichen Voraussetzungen bestätigen, sowie dem Antrag auf Nutzungsänderung zustimmen. Außerdem muss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) der Stadt eine Betriebserlaubnis erteilen. „Bis das passiert ist“, so Damm, „können wir nicht viel machen“. Hinter den Kulissen überlege man zwar bereits, wie die nächsten Schritte aussehen sollen, spruchreif ist allerdings nichts, bis die gestellten Anträge bestätigt sind. Unklar ist deshalb auch, wann die Spielgruppe Pusteblume an den Start gehen kann.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die Villa für die neue Spielgruppe "Pusteblume"

Es gibt sicherlich viele Pusteblumen in der Steveraue. Doch bald soll es neben der Stever eine besondere Pusteblume geben: Eine Spielgruppe soll diesen Namen erhalten. Es ist ein Probeversuch für Kinder, die noch nicht in den Kindergarten sollen - stattdessen sollen sie die Natur um die alte Villa Ritter kennenlernen. Wir haben uns die Villa näher angeschaut.
27.06.2017
/
Ein weiteres Zimmer.© Foto: Theo Wolters
Die Garage auf dem Rittergelände.© Foto: Theo Wolters
Das Badezimmer.© Foto: Theo Wolters
Das Gelände der ehemaligen Villa Ritter.© Foto: Theo Wolters
Der Eingang der Villa.© Foto: Theo Wolters
Das Badezimmer.© Foto: Theo Wolters
Das ehemalige Schlafzimmer soll nicht genutzt werden.© Foto: Theo Wolters
Das Wohnzimmer.© Foto: Theo Wolters
Die Küche.© Foto: Theo Wolters
Die Küche.© Foto: Theo Wolters
Die Küche.© Foto: Theo Wolters
Dies wird der Außenbereich.© Foto: Theo Wolters
Das Wohznzimmer.© Foto: Theo Wolters
Das Wohnzimmer.© Foto: Theo Wolters
Die ehemalige Villa Ritter.© Foto: Theo Wolters
Das Eingangstor.© Foto: Theo Wolters
Dies soll zum Auißenbereich zählen.© Foto: Theo Wolters
Die ehemalige Villa Ritter.© Foto: Theo Wolters
Die ehemalige Villa Ritter.© Foto: Theo Wolters
Das Gelände grenzt an die Stever. Für die Spielgruppe wird es hier einen Zaun geben.© Foto: Theo Wolters
Schlagworte Olfen

Obwohl noch nicht klar ist, wann es losgeht, gibt es schon erste Anfragen von Eltern bei der Stadt. „Die Leute erkundigen sich und schauen, ob unser Angebot zu ihrer Lebenssituation passt“, sagt Damm. Klar ist nämlich schon jetzt, dass die Kindergruppe an fünf Tagen in der Woche von 8 bis 12.15 Uhr geöffnet hat – zwei Tage in der Woche muss das angemeldete Kind mindestens dort sein.

Ergänzung zu bestehenden Angeboten, anstatt Konkurrenz

Konkurrenz zur bestehenden Spielgruppe Sternschnuppe des Deutschen Roten Kreuz (DRK) möchte die neue städtische Einrichtung aber nicht. Vielmehr soll die neue Spielgruppe ein weiteres Angebot darstellen, mit anderem Schwerpunkt. Im Fokus, so Damm, stehe hier durch die Nähe zur Stever die Natur.

Aber warum wollen Eltern ihr Kinder überhaupt in die Spielgruppe bringen und nicht in die Kita? „In der Kita gehen die Kinder eventuell manchmal unter, weil es so viele sind“, sagt Manuela Mecklenburg, Leiterin der Spielgruppe Sternschnuppe. So sieht es auch Christina Köppler-Suckow, die ihre zweieinhalbjährige Tochter Levke in die DRK-Spielgruppe schickt. Dafür hat die Mutter sogar eine Kita-Zusage für ihre Tochter weitergegeben.

„Ich bin nicht voll berufstätig und möchte mich gerne viel um meine Tochter kümmern“, so Köppler-Suckow. Für sie stelle die Spielgruppe eine Vorstufe zum Kindergarten dar. Ihre mittlerweile fünfjährige Tochter Liv habe auch erst die Spielgruppe besucht und geht jetzt in den Kindergarten. „Es ist halt immer eine Frage der Situation.“

Lesen Sie jetzt