Gewerbegebiet Olfen-Ost II wird verkleinert

Flächennutzungsplan

Die Gewerbeflächen in Olfen sind rar. Die Stadt schafft nun Gewerbeflächen im Gebiet Olfen-Ost II. Aufgrund landesplanerischer Vorgaben, die die Bundesregierung Münster nun vorgelegt hatte, muss der Zuschnitt des künftigen Gewerbegebietes allerdings verkleinert werden.

OLFEN

, 21.09.2016, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gewerbegebiet Olfen-Ost II wird verkleinert

Beim neuen Kreisverkehr gibt es bereits einen fünften Arm als künftige Anbindung des Gewerbegebiets Olfen-Ost II.

Stadtplaner Christopher Schmalenbeck stellte dem Ausschuss die nun vorgesehene Änderung des Flächennutzungsplans vor. „Entfallen wird das zunächst vorgesehene Gebiet zwischen dem Vinnumer Landweg und der alten Fahrt“, so Christopher Schmalenbeck. Zudem habe man die Fläche zwischen Markenweg und dem bestehenden Gewerbegebiet Olfen-Ost verkleinert.

Waren zunächst rund 23 Hektar vorgesehen, so stehen nun rund 18 Hektar Fläche für Gewerbe zur Verfügung. Erschlossen wird das Gebiet über das bestehende Gewerbegebiet und einem fünften Arm am neuen Kreisverkehr. Von der Bundesstraße wird es durch einen Grünstreifen getrennt. Hochbauten müssen von einer Bundesstraße 20 Meter entfernt sein.

Flüchtlingsunterkunft umfonktioniert zu  Gewerbehallen

Am Rande des Gebiets am Vinnumer Landweg beabsichtigt die Stadt bekanntlich den Bau einer Flüchtlingsunterkunft. Bürgermeister Wilhelm Sendermann betonte, sollte die Flüchtlingsunterkunft nicht mehr benötigt werden, würde auch dies eine gewerbliche Fläche sein. Wie berichtet plant die Stadt zweigeschossige Gebäude, die später leicht zu Gewerbehallen umgebaut werden können.

Der Bürgermeister betonte, die Erschließung des Gebiets werde vom bestehenden Gewerbegebiet begonnen. In einem Gespräch mit der Redaktion erklärte er, die Erschließung solle 2018 beginnen.

Angebot weicht von Kostenvorstellungen 

Eigentlich sollte die Sanierung der Hafenstraße und die Umgestaltung der Kreuzung mit der Straße Im Worth noch in diesem Jahr erfolgen

Wie Wilhelm Sendermann dem Ausschuss mitteilte, werde diese Maßnahme in das Frühjahr verschoben. „Wir haben nur ein einziges Angebot erhalten, das auch noch deutlich von unseren Kostenvorstellungen abweicht, so der Bürgermeister. Und zwar um einige 10.000 Euro. Man hoffe im Frühjahr Angebote zu erhalten, die der Kalkulation entsprechen würden. 

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