Glasfaserausbau in Olfens Außenbereichen soll jetzt endlich kommen

Glasfaserausbau

Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem die Bewohner von Olfens Außenbereichen lange in die Röhre schauen mussten, gibt es nun einen Starttermin für den Glasfaserausbau.

Olfen

, 11.09.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Glasfaserausbau in Olfens Außenbereichen soll jetzt endlich kommen

Bald sollen Glasfaser-Kabel auch in den Außenbereichen Olfens verlegt sein. © picture alliance / Guido Kirchne

Lange mussten die Olfener Außenbereiche darauf warten, dass es mit dem Glasfaserausbau im Außenbereich voran geht. Der ursprüngliche Termin am 8. Juli konnte nicht gehalten werden, da die beauftragte Tiefbaufirma die Starttermine immer wieder geschoben hatte, wie die Stadt mitteilte. Beschlossen hatten die für den Ausbau zuständige Olfenkom und die Gesellschaftsversammlungen der GFN den Ausbau bereits am 19. Dezember

Mitte Oktober soll der Start sein

Nun teilt die für den Ausbau zuständige Firma Olfenkom mit, dass es mit dem Ausbau losgehen soll. Allerdings nicht sofort - sondern in etwa einem Monat. „Wir haben mit dem Unternehmer in den letzten Wochen zusammengesessen und Alternativstrecken gefunden, um die Leerrohre doch noch einpflügen zu können. Mitte Oktober wird es losgehen“, sagt Manfred Casper, einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens.

„Die vielen vorhandenen Versorgungsleitungen im Außenbereich haben uns schon überrascht, die Straßenparzellen sind teilweise schon voll davon, ergänzt (Mit-)Geschäftsführer Klemens Brömmel.

Möglichkeiten um Zeit aufzuholen

Um die Zeit etwas aufzuholen, werde die Firma Oebotec mit zwei Kabelpflügen anrücken, heißt es in der Mitteilung der Stadt. In einigen Wochen würden dann alle Leerrohre verlegt sein. Dann müssten noch die Kabel eingezogen werden.

Bernhard Brüse als Vorsitzender vom Landwirtschaftlichen Ortsverein sagt: „Wir haben ehrenamtlich viel Arbeit investiert, die Leute zu überzeugen und die Anschlüsse zusammen zu kriegen. Jetzt muss es auch was werden.“

Auch Bürgermeister Wilhelm Sendermann äußert sich: „Die Menschen brauchen diese Breitbandversorgung, ich kann verstehen, dass man nicht länger warten möchte.“

Unklar, ob finanzielle Unterstützung möglich ist

Offen sei noch die Frage, ob die Förderung der Stadt, jeden Anschluss mit 250 Euro zu unterstützen, rechtlich in Ordnung ist. Durch ein durch die Nachbarstadt Lüdinghausen angestrengtes Verfahren bei der Kommunalaufsicht Coesfeld werde alles nochmals genau geprüft, heißt es von der Stadt. Die Stadt Olfen wollte mit dem Geld die Anstrengungen des Außenbereichs würdigen, mit erheblichem ehrenamtlichem Engagement die hohe Anschlussquote überhaupt geschafft zu haben.

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