Chorleiter Thomas Hessel leitet am Keyboard den Chor mit dem Namen „Plattdütske Singekring“.
Der Plattdütske Singekring sang natürlich auch bei der Messe. © Maria Niermann
Plattdeutsch

Gottesdienst auf Plattdeutsch in Olfen: „Giw Friäden in usse Dag“

Nach dreijähriger coronabedingter Pause machte sich Pfarrer Ludger Bügener aus Ochtrup auf den Weg nach Olfen. In St. Vitus feierte er einen plattdeutschen Gottesdienst.

Es kommen viele Dinge zusammen beim plattdeutschen Gottesdienst des Heimatvereins am vergangenen Sonntag in der Olfener Vitus-Kirche. Ein Priester, dem die plattdeutsche Sprache in die Wiege gelegt wurde, ein Lektor – Daniel Brüning – der die Lesung in gleicher Sprache vorträgt, ein Vertreter des Plattdeutschen Arbeitskreises – Ludger Besse – der die Fürbitten liest, natürlich auch auf Platt. Messdiener, die im blau-weißen Kittel des Kiepenkerls die Messe dienen, ein Chor, der Plattdütske Singekring, der bekannte Kirchenlieder in plattdeutscher Sprache vorträgt. Der Pastoralreferent Martin Reuter, der den Gottesdienst mit einem: „Gueden Dag, leiwe Lü“, eröffnet. Und nicht zuletzt ein Organist, der, wie es Pastor Bügener sagt, plattdeutsch Orgel spielen kann. Thomas Hessel stammt aus dem münsterländischen Legden und leitet Chor- und Gemeindegesang an – auch in bodenständigen Plattdeutsch.

Hochdeutsch sei nüchterner

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