Grüne preschen vor: Diese Frauen und Männer wollen in den neuen Kreistag

Wahl 2020

Sechs Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen gehören dem Coesfelder Kreistag an. Jetzt haben die Mitglieder Frauen und Männer auch aus Olfen und Nordkirchen gewählt, die 2020 antreten.

Olfen, Nordkirchen, Herbern

, 12.11.2019, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grüne preschen vor: Diese Frauen und Männer wollen in den neuen Kreistag

Waltraud Oertel, Sarah Mühlenbäumer, Ursula Niermann, Tim Schreiber, Norbert Vogelpohl, Wolfgang Dropmann, Mareike Raack, Christoph Lützenkirchen, Dr. Anne-Monika Spallek, Uta Spräner und Ralf Wozniak (v.l.) wollen in den Kreistag ziehen. Auf dem Foto fehlt Patrick Jansen. © Grüne Kreis Coesfeld

CDU, SPD, UWG und FDP sind im Olfener Stadtrat vertreten - nicht aber die Grünen. Bei der Kommunalwahl 2020 will die Partei allerdings wieder auf dem Stimmzettel stehen. Wie beispielsweise auch in der Nachbargemeinde Nordkirchen. Dass die Olfener Grünen wieder aktiver sind, wurde auf der Kreismitgliederversammlung deutlich.

Mit Waltraud Oertel (65, Listenplatz 7) und Ralf Wozniak (48, Listenplatz 10) haben zwei Olfener Grüne gute Plätze erhalten. Noch weiter vorne gesetzt ist Uta Spräner (49, Listenplatz 5) aus Nordkirchen. Alle vereint das Ziel, sich intensiv für den Klimaschutz einsetzen zu wollen.

Kreis Coesfeld soll mehr für den Klimaschutz tun

„Der Kreis Coesfeld muss mehr für den Klimaschutz tun“, so die Forderung der Grünen bei der Wahl der Reserveliste für die Kreistagswahlen. Bei der Mitgliederversammlung in Coesfeld nannte Ulrich Ahlke, ehemaliger Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, die Anforderungen des Klimaschutzes an die Kreispolitik.

Seine Kernbotschaft: Die Kommunen spielen bei der großen Transformation eine entscheidende Rolle, denn nur auf kommunaler Ebene kann der kontinuierliche Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt werden. „Auch der Kreis hat viele Möglichkeiten und Potenziale, um als Dienstleister den Klimaschutz in der Region anzutreiben“, so die Grünen.

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