Grund zur Freude für Olfener Skater: Fertigstellung der Skateanlage in Sicht

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Schlammig ist es auf dem Weg in der Steveraue in Höhe der Skateanlage. Doch es ist Besserung in Sicht. Die Stadt will den Weg in Ordnung bringen. Aber auch die Skater dürfen sich freuen.

Olfen

, 17.03.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Heftig umstritten war der Bau der Skateanlage in der Steveraue. Mittlerweile sind Fakten geschaffen worden. Gut zu erkennen ist, welche Möglichkeiten Skater künftig zwischen Friedhof und Steveraue haben. Dazu Fragen und Antworten.

? Die wichtigste Frage: Ab wann können die Skater ihre Runden auf der neuen Anlage drehen und erste Sprünge wagen?

Auf den Tag genau festlegen will sich die Olfener Stadtverwaltung nicht. „Ende April, Anfang Mai soll die Anlage fertig sein“, sagen Bürgermeister Wilhelm Sendermann und Bauamtsleiter Klemens Brömmel auf Anfrage dieser Redaktion. Die Fertigstellung hänge auch vom Wetter ab.

? Bleibt bis zur Fertigstellung der Anlage der Weg an der Steveraue in dem aktuell schlechten Zustand?

„Nein“, sagt die die Stadtverwaltung. Sie kündigt an, dass der „bald intakt“ sein wird. Die Gründe liegen auf der Hand. Die großen Erdarbeiten und viele Betonierungsarbeiten sind abgeschlossen. Allerdings müssen für noch einige anstehenden Arbeiten Lkw zur Baustelle fahren. Das wirkt sich natürlich auf das Umfeld aus.

Sprünge sind hier derzeit noch nicht zu wagen.

Sprünge sind hier derzeit noch nicht zu wagen. © Thomas Aschwer

? Was waren die besonderen Schwierigkeiten beim Bau der Anlage im Winter?

Erst im November sind die Arbeiten an der Skateanlage angelaufen. Deshalb mussten die Bauarbeiter bei den Betonarbeiten genau auf die Temperaturen achten. „Alles unter 5 Grad ist schlechtes Wetter“, sagt Klemens Brömmel. Das bedeutet im Klartext, dass dann nicht betoniert werden kann. Ob dabei die Sonne scheint oder nicht, sei nicht relevant.

? Wie lange braucht der frisch gegossene Beton, bis er ausgehärtet ist und befahren werden darf?

Drei Wochen benötigt der Beton bis zur Aushärtung. Wer derzeit einen Blick auf die Anlage wirft, sieht schon viele gegossene Elemente. Allerdings fehlen noch Teilbereiche. Doch die Stadtverwaltung ist optimistisch, dass es jetzt zügig vorangeht. Für die nächste Woche ist recht gutes Wetter angekündigt.

? Welche weiteren Arbeiten müssen noch vor der Freigabe erledigt werden?

Der aufgeschüttete Wall zwischen Anlage und Friedhof muss profiliert werden, es stehen Pflasterarbeiten an, verschiedene Pflanzungen sind vorgesehen und schließlich wird ein Zaun aufgestellt.

Die Anlage wird schon während der Baustelle videoüberwacht.

Die Anlage wird schon während der Baustelle videoüberwacht. © Thomas Aschwer

? Bereits während der Bauphase gab es eine Videoüberwachung. Gab es Auffälligkeiten und wie geht es nach der Fertigstellung weiter?

Bis jetzt hat es nach Auskunft der Stadtverwaltung keine Probleme an der Baustelle gegeben. Damit das auch nach der Eröffnung der Anlage so bleibt, wird es auch in Zukunft eine Videoüberwachung geben, kündigt Sendermann an. „Wir wollen Konflikte vermeiden.“ Die Videoüberwachung ist aber nur ein Baustein. Der Sicherheitsdienst werde regelmäßig vor Ort sein, um „Fehlentwicklungen zu vermeiden. Wir setzen auf ein gutes Miteinander.“ Deshalb soll es vor der Freigabe ein Gespräch mit potenziellen Nutzern geben.

? Wer sich die Skateranlage in Selm und die Olfener Anlage anschaut, stellt gravierende Unterschiede fest. Gibt es unterschiedliche Ansätze?

„Wir bauen keine Anlage für andere, sondern wollen mit der neuen Skateranlage vornehmlich Olfener ansprechen“, sagt Sendermann. Um den örtlichen Skatern dennoch gute Möglichkeiten bieten zu können, hat die Stadt rund 350.000 Euro in die Hand genommen. „Wir bleiben damit bei den veranschlagten Kosten“, sagt der Bauamtsleiter. „Alles wie geplant.“

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