Rasch füllte sich beim Herbstmarkt am Sonntag die Olfener Innenstadt. © Landsiedel
Oktoberfest

Herbstmarkt und verkaufsoffener Sonntag locken Besucher nach Olfen

Oktoberfest Teil zwei in Olfen: Nach der großen Party am Samstagabend lockten am Sonntag bei herrlichstem Kaiserwetter Marktstände und offene Geschäfte viele Besucher in die Innenstadt.

Matthias Gießler lächelt verschmitzt. „Es ist noch ein bisschen leer. Das liegt aber vermutlich an der grandiosen Party gestern Abend“, sagt der Vorsitzende des Werberings Treffpunkt Olfen am Sonntagmorgen um 11 Uhr. Gießler läuft von links nach rechts, telefoniert zunächst hier, packt anschließend dort mit an und tut alles, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, auch den zweiten Teil des Olfener Oktoberfestes gelungen über die Bühne zu bekommen: den Herbstmarkt in der Innenstadt mitsamt des verkaufsoffenen Sonntages (13 bis 18 Uhr).

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Bilder vom Herbstmarkt beim Olfener Oktoberfest

Und kaum sind die letzten Hüpfburgen aufgestellt, da weht auch schon der Duft der süßen bis herzhaften Imbissbuden durch die Olfener Fußgängerzone, die sich rasch nach und nach mit Menschen füllt. Schon da lässt sich erahnen: Es ist ein durchweg gelungenes Oktoberfest, das die Olfener nach der Corona-Zwangspause im Jahr 2020 feiern dürfen.

Rund 35 Marktstände haben am Sonntag in Olfen ihre Zelte aufgeschlagen. In vorangegangenen Jahren hätten 50 bis 55 der sogenannten „Besteller“ ihre Zelte beim Herbstfest aufgeschlagen. „Aber viele, die wir angerufen haben, haben uns erzählt, dass sie wegen Corona ihr Geschäft mittlerweile aufgeben mussten“, erklärt Gießler.

Die, die übrig geblieben sind, bieten am Sonntag Kunsthandwerk wie Kerzen und Schmuck, herbstliche Dekoartikel, Kleidung und Lederwaren, aber auch Lebensmittel wie Gewürze, Honig und Süßigkeiten feilzubieten.

Und dazwischen gibt es natürlich auch jede Menge kulinarische Highlights: Von der Waffel am Stiel, über die klassische Currywurst, bis hin zu Pulled Pork, Pastrami-Brötchen oder Poutines – das sind kanadische Pommesschalen.

Ulrike Beutler (r.) servierte von ihrem neuen Kaffee Tuc Tuc aus frisch gebrühte Kaffeespezialitäten. © Landsiedel © Landsiedel

Auch Ulrike Beutler ist dabei. Es ist ihr erster Auftritt mit ihrem neuen Kaffee Tuc Tuc – einem kleinen mobilen Wagen, an dem sie frisch gebrühte Kaffeespezialitäten aller Art anbietet. Sie betreibe den Stand aus „Spaß an der Freude“ – und freut sich sehr, nach der langen Zeit der Corona-Beschränkungen wieder mit so vielen Menschen und Kunden in Kontakt kommen zu können.

Gegenüber im Festzelt ist von Party am Sonntagmorgen keine Spur mehr. Der Aufräumdienst hat volle Arbeit geleistet. Doch so ruhig bleiben wird es nicht. „Ab 14 Uhr spielen noch einmal „Die Alpenbanditen“. Die Band hat sich am Samstag super auf das Publikum eingestellt. Unser Konzept ist aufgegangen“, freut sich Matthias Gießler. Am Sonntag ist der Eintritt ins Festzelt frei, man muss aber genesen oder geimpft sein (2G-Regelung). Für die Bewirtung innerhalb des Zeltes sorgt am Sonntag die Bürgerinitiative „Miteinander in Olfen“.

Michael Gießler, Vorsitzender des Werberings Treffpunkt Olfen, war mit dem Ablauf des Olfener Oktoberfestes sehr zufrieden. © Landsiedel © Landsiedel

Ein ganz besonderes Gewinnspiel hat sich derweil der Spielmannszug Olfen einfallen lassen. Jeder Teilnehmer, der am Sonntag beim Herbstmarkt zehn Euro oder mehr für das Kinderpalliativzentrum in Datteln spendet, kommt in einen Lostopf und kann den kompletten Spielmannszug für einen Exklusiv-Auftritt gewinnen – egal ob etwa für die eigene Geburtstagsparty oder das nächste Nachbarschaftsfest.

Tolle Idee: Der Spielmannszug Olfen verloste sich am Sonntag auf dem Herbstmarkt selbst – für den guten Zweck. © Landsiedel © Landsiedel

Und auch diese Party wird dann wohl mindestens genauso fröhlich und erfolgreich wie das Olfener Oktoberfest im Jahr 2021.

Über den Autor
2014 als Praktikant in der Sportredaktion erstmals für Lensing Media aufgelaufen – und als Redaktionsassistent Spielpraxis gesammelt. Im Oktober 2017 ablösefrei ins Volontariat gewechselt und im Anschluss als Stammspieler in die Mantel-Redaktion transferiert. 2021 dann das Comeback im Sport, bespielt hauptsächlich den Kreis Unna.
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Marc-André Landsiedel