Mit Jochen Reidegeld orientiert sich ein Mitbegründer vom Roten Keil beruflich neu

Jochen Reidegeld

Vor 20 Jahren hat sich in Olfen die Initiative Roter Keil gegründet. Einer der Initiatoren war Kaplan Jochen Reidegeld, der beste Kontakte zum BVB hat. Er geht jetzt den nächsten Schritt.

Olfen

, 09.11.2019, 08:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Jochen Reidegeld orientiert sich ein Mitbegründer vom Roten Keil beruflich neu

Jochen Reidegeld wird neuer Leitender Pfarrer der Steinfurter Pfarrei St. Nikomedes. © Bischöfliches Pressestelle / Ladermann

Dr. Jochen Reidegeld (50), bislang stellvertretender Generalvikar des Bistums Münster und Hauptabteilungsleiter im Bischöflichen Generalvikariat, wird neuer Leitender Pfarrer der Steinfurter Pfarrei St. Nikomedes. Die Amtseinführung ist am Sonntag, 26. Januar 2020.

Reidegeld wird auch – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Diözesanrat – die Leitung des Kreisdekanates Steinfurt als Kreisdechant übernehmen. Er wird Mitglied im Aufsichtsrat der Alexianer GmbH bleiben.

Jochen Reidegeld war als Kaplan in Olfen in der Gemeinde sehr beliebt

Jochen Reidegeld wurde 1996 zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Olfen und ab 2000 in Senden. Von 2007 bis 2010 war er am Bischöflichen Offizialat (Kirchengericht) in Münster tätig. Seit 2010 nahm er in der Münsteraner Bistumsverwaltung die Funktion des Stellvertretenden Generalvikars wahr.

Im November 2016 übernahm er die Leitung der Hauptabteilung „Zentrale Aufgaben“ im Bischöflichen Generalvikariat. Reidegeld ist das soziale Engagement sehr wichtig.

Er engagiert sich ehrenamtlich im Netzwerk Roter Keil. Im Kampf gegen Kinderprostitution unterstützen in viele Prominente - auch Spieler und Verantwortliche des BVB. Er setzt er sich für Flüchtlinge insbesondere im Nordirak, in Syrien und in der Türkei ein. Für sein soziales Engagement wurde er 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

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