Katari schleudert den Hammer auf Rekordweite

Im Olfener Steversportpark

Der Olfener Steversportpark hat einen neuen Stadionrekord im Hammerwerfen. Olympia-Starter Ashraf Amgad Elseify warf den Hammer am Samstag 73,65 Meter weit – so weit flog noch nie ein 7,25-Kilogramm-Hammer in Olfen. Die Zuschauer mussten aber bis zum sechsten Durchgang warten. Auch die Olfener präsentierten sich gut.

OLFEN

, 17.07.2016, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.

Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.

Als der für Katar in Rio startende Ashraf Ahgad Elseify nach dem sechsten und letzten Versuch aus der Schutzanlage um den Ring ging, stand der neue Stadionrekord fest. 73,65 Meter - genau vier Meter weiter als der alte Rekord von Paul Hützen aus dem Jahr 2014. "Er hatte erst fünf Ungültige und war unzufrieden", sagte Bernhard Bußmann, Vorsitzender des SuS Olfen - auch ein völlig verkorkster Wurf, der über einen Zaun in die Büsche krachte, sei laut Bußmann dabeigewesen. "76 Meter wollte ich heute schon werfen, aber der letzte Wurf war dann nur auf Sicherheit. Bei den Olympischen Spielen in Rio will ich 78m werfen, um ins Finale zu kommen", erklärte der 21-Jährige.

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Hammerwerfen in Olfen

Überschaubar aber mit viel Qualität präsentierte sich das Sportfest in Olfen, bei dem der Hammer und der Diskus geworfen wurden. In dem Katari und Olympia-Teilnehmer Ashraf Amgad Elseify schaffte es auch ein Athlet eine neue Bestmarke im Olfener Steverauenpark im Hammerwerfen aufzustellen.
16.07.2016
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Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.© Foto: Weitzel
Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.© Foto: Weitzel
Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.© Foto: Weitzel
Ashraf Amgad Elseify schleuderte den Hammer auf 73,65 Meter – neuer Stadionrekord.© Foto: Weitzel
Rik Amann verbesserte sich mit dem fünf Kilogramm schweren Hammer auf 45,69 Meter. 51,81 Meter gelangen ihm mit dem Vier-Kilogramm-Hammer.© Foto: Weitzel
Rik Amann verbesserte sich mit dem fünf Kilogramm schweren Hammer auf 45,69 Meter. 51,81 Meter gelangen ihm mit dem Vier-Kilogramm-Hammer.© Foto: Weitzel
Rik Amann verbesserte sich mit dem fünf Kilogramm schweren Hammer auf 45,69 Meter. 51,81 Meter gelangen ihm mit dem Vier-Kilogramm-Hammer.© Foto: Weitzel
Julian Brinkmann kam mit dem 7,25 Kilogramm schweren Hammer auf ein Weite von 52,76 Meter.© Foto: Weitzel
Julian Brinkmann kam mit dem 7,25 Kilogramm schweren Hammer auf ein Weite von 52,76 Meter.© Foto: Weitzel
Julian Brinkmann kam mit dem 7,25 Kilogramm schweren Hammer auf ein Weite von 52,76 Meter.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Ahmed Amgad Elseify schaffte eine Weite von genau 69 Metern.© Foto: Weitzel
Dominic Wörmann belegte mit 46,49 Metern Platz vier.© Foto: Weitzel
Dominic Wörmann belegte mit 46,49 Metern Platz vier.© Foto: Weitzel
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Der weiteste Wurf sei ihm allerdings ohne Wettkampf gelungen. "Beim Einwerfen war ein Wurf auf 75 Meter dabei", erzählte Bußmann. Genau 69 Meter weit warf der zweite Mann aus Katar. Ashraf Amgad Elseifys jüngerer Bruder Ahmed erzielte in Olfen seine Bestweite.

Aus Olfener Sicht erfreulich war, dass die Formkurve bei Julian Brinkmann wieder nach oben zeigt. Mit dem sechs Kilogramm schweren Hammer für die U20 warf er gute 57,22 Meter weit. Den Männer-Hammer (7,25 Kilogramm) beförderte er auf 52,76 Meter – Bestweite.

Dominic Wörmann belegte mit 46,49 Metern Platz vier. Rik Amann verbesserte sich mit dem fünf Kilogramm schweren Hammer auf 45,69 Meter. 51,81 Meter gelangen ihm mit dem Vier-Kilogramm-Hammer. Hendrik Rössler belegte im Diskuswerfen mit 37,18 Metern Rang vier. Mit 23 Teilnehmern war der Wettkampf überschaubar. "Von der Qualität her war es ein schönes Sportfest. Es war die Crème de la Crème aus NRW da", bilanzierte Bußmann.

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