Kein Kanucamp der Lippetouristik am Steverstrand

Verwaltung dagegen

Die Lippetouristik hat das Gelände des ehemaligen Campingplatzes "Zum Steverstrand" gepachtet und möchte dort ein Kanucamp errichten. Ein Kanucamp auf dem Gelände ist für die Verwaltung jedoch nicht vorstellbar.

OLFEN

von Von Theo Wolters

, 13.06.2012, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht nach Ansicht der Verwaltung kein naturgeschützter Tourismus aus. Auf dem Foto fehlen noch Kanus, die ebenfalls zu der Gruppe gehörten. Einige Kanus fuhren dicht an die Uferböschung heran.

So sieht nach Ansicht der Verwaltung kein naturgeschützter Tourismus aus. Auf dem Foto fehlen noch Kanus, die ebenfalls zu der Gruppe gehörten. Einige Kanus fuhren dicht an die Uferböschung heran.

„Was dort passiert, ist nicht genehmigt“, so Beigeordneter Wilhelm Sendermann in einem Pressegespräche. Der Kreis habe nun auch erst einmal das weitere Gestalten des Geländes untersagt. Man habe der Lippetouristik schon vor Monaten mitgeteilt, solche Veranstaltungen und ein Kanucamp werde man nicht genehmigen.„Wir möchten dort keinen Vergnügungspark“, erklärte Bürgermeister Josef Himmelmann. Man wolle auf der Stever nur naturverträglichen Tourismus. Er betont ganz deutlich, Vergnügungstourismus finde an dieser Stelle nicht statt. Man habe dort ein Naturschutzgebiet errichtet und wolle dies durch Kanutouren mit vielen Kanus nicht schädigen.

„Wir möchten das Erleben der Natur unter Anleitung.“, so der Bürgermeister. Kanus wolle man auf der Stever nicht verbieten, doch sollten die Fahrten in einem geordneten und naturschützenden Rahmen stattfinden. Die Stadt hat durchaus ihre Vorstellungen, was aus dem Gelände werden könnte. Doch wolle man sich, so der Bürgermeister, mit der Planung Zeit lassen. Alles was auf dem Gelände in Zukunft geschehe müsse naturverträglich sein. 

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