Böse Überraschung in Olfen: Defektes Kabel sorgt für Stromausfall

Defektes Kabel

Der Fön funktionierte nicht, die Kaffeemaschine und der Rechner im Homeoffice auch nicht: Eine defekte 10.000 Volt-Leitung hat am Donnerstagmorgen für einen größeren Stromausfall gesorgt.

Olfen

, 02.04.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Olfener waren am Donnerstagmorgen ohne Strom - das hatte nichts mit eigenen Geräten zu tun, ein 10.000 Volt-Kabel war defekt.

Viele Olfener waren am Donnerstagmorgen ohne Strom - das hatte nichts mit eigenen Geräten zu tun, ein 10.000 Volt-Kabel war defekt. © Foto (A): Tobias Weckenbrock

Update, 16.00 Uhr:

Netzbetreiber Westnetz teilt mit, dass die Schadenssstelle lokalisiert ist. „Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten sind erfolgt“, sagte Westnetz-Pressesprecherin Ingrid Meering. Die Reparatur der Leitung ist für Freitag (3. April) vorgesehen. Anschließend wird das Loch verfüllt.

Ursprungsmeldung:

Um 6.11 Uhr ist am Donnerstagmorgen in weiten Teilen Olfens der Strom ausgefallen. Mittlerweile hat der Netzbetreiber Westnetz die Ursache für den Ausfall ermittelt. „An der Eversumer Straße ist eine 10.000 Volt-Leitung defekt“, sagt Westnetz-Pressesprecherin Ingrid Meering.

Sie konnte am Donnerstagmorgen allerdings noch keine Auskunft darüber geben, an welcher Stelle der Schaden aufgetreten ist und was die Ursache für den Kabeldefekt ist. „Die Kollegen sind vor Ort und suchen die exakte Stelle.“

Klarer sind hingegen die Folgen für die Menschen in der Steverstadt. „Von 6.11 Uhr an waren weite Teile Olfens ohne Strom“, so die Pressesprecherin. Die meisten Bürger der Stadt seien ab 7.20 Uhr wieder am Netz gewesen, nachdem entsprechend umgeschaltet worden war.

Kökelsum und Bereich Sternbusch länger vom Netz

Etwas länger dauerte die Maßnahme übrigens in der Bauerschaft Kökelsum und auch im Bereich Sternbusch. „Ab 7.35 Uhr hatten die Bürger wieder Strom“, berichtet Ingrid Meering.

Wenn die defekte Stelle der 10.000 Volt-Leitung gefunden und auch wieder repariert ist, schaltet Westnetz übrigens wieder zurück. „Das werden die Verbraucher aber nicht merken“, erklärt die Pressesprecherin.

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