Feuerwehr-Einsatz

Kohlenmonoxid-Alarm: Fünf Olfener mussten ins Krankenhaus

Weil bei einem Rettungsdiensteinsatz Kohlenmonoxid-Melder ausschlugen, rückte die Olfener Feuerwehr am Montagabend aus. Fünf Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht.
CO-Melder können vor ausströmenden Kohlenstoffmonoxid warnen. © picture alliance / Franziska Gab

Die OIfener Feuerwehr wurde am Montagabend, 15. März, um 21.55 Uhr zu einem Einsatz auf die Bilholtstraße gerufen. Notfallsanitäter hatten dort gerade einen Einsatz in einem Mehrfamilienhaus. Dabei hatten die Kohlenstoffmonoxid-Warnmelder, die die Sanitäter standardmäßig an ihren Rucksäcken tragen, ausgeschlagen, wie Karsten Nieländer von der Olfener Feuerwehr sagt. Die Sanitäter alarmierten daraufhin die Feuerwehr und lüfteten im Haus.

Als die Feuerwehr eintraf, war das Gebäude bereits geräumt. Insgesamt wurden fünf Personen mit dem Verdacht einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in Krankenhäuser transportiert.

Grund konnte nicht gefunden werden

„Dass Kohlenstoffmonoxid vorlag, ist sicher“, sagt Nieländer. Allerdings war bereits gut gelüftet worden, sodass die Feuerwehr nicht mehr feststellen konnte, wo genau das Gas ausgeströmt war. „Vom Dach bis zum Keller waren die Messwerte im Normalbereich“, sagt Nieländer. Den genauen Grund müsse nun der Hauseigentümer suchen.

Das gefährliche an Kohlenstoffmonoxid ist, dass es sich dabei um ein geruchsloses Gas handelt. „Wenn man zum Beispiel vor einem Kamin sitzt und alle Kopfschmerzen bekommen, sollte man auf jeden Fall die Wohnung verlassen“, sagt Nieländer. Für Besitzer von Kaminen und Gasthermen könne sich zudem ein CO-Melder lohnen. In dem Haus an der Bilholtstraße gibt es aber weder Kamin noch Gastherme.


Mehr Informationen zum Thema gibt es auch auf der Seite der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen unter www.co-macht-ko.de