Krankenhaus Lüdinghausen: Blutspenden für Corona-Abwehrstoffe in Münster

Corona-Krise

Das Universitätsklinikum Münster bittet gesundete Corona-Patienten um Blutspenden. Bei der wichtigen Aktion ist das Lüdinghauser Krankenhaus nicht mit im Boot.

Nordkirchen

, 30.03.2020, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht Personen, die eine Corona-Infektion hatten und jetzt Blut spenden.

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht Personen, die eine Corona-Infektion hatten und jetzt Blut spenden. © picture alliance/dpa

Die Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) sucht Personen, die eine Corona-Infektion hatten und jetzt einen negativen Corona-Test haben oder seit mindestens zehn Tage symptomfrei sind.

Die Freiwilligen werden um eine Blutspende gebeten, aus der sogenannte Hyperimmun-Seren gewonnen werden können – aus diesen Seren können die Mediziner Abwehrstoffe isolieren, die sie Corona-Patienten im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs verabreichen können.

Marien-Hospital hofft auf weitere Masken mit Filter

Eine Unterstützung kann dabei das Lüdinghauser Krankenhaus nicht leisten. Wie Monika Kleingräber-Niermann, Referentin der Geschäftsführung und zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, auf Anfrage sagte, konzentriert sich das St. Marien-Hospital ganz auf Notfälle der Corona Pandemie.

Wer das Universitätsklinikum unterstützen möchte, soll sich an seinen Hausarzt oder direkt an das Klinikum wenden. Das UKM ist zu erreichen per Mail (hepar@ukmuenster.de) oder telefonisch unter (0251) 8357935.

Um weitere Unterstützung bittet das St. Marien-Hospital bei den FFP2- und FFP3-Masken (mit Filter) - nicht zu verwechseln mit einem Mund-Nasen-Schutz (MNS). Der MNS schütze, so das Krankenhaus, nicht vor Corona und sei deshalb nicht ausreichend.

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