Krankenhaus Lüdinghausen erlässt ein Besuchsverbot - mit Ausnahmen

Mehr Schutz

Die Patienten im Lüdinghauser Marien-Hospital müssen im Shutdown auf den Besuche der Familie oder von Freunden verzichten. Allerdings gibt es ein Sonderbesuchsrecht.

Olfen, Nordkirchen

, 15.01.2021, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das St. Marien-Hospital hat jetzt ein Besuchsverbot erlassen.

Das St. Marien-Hospital hat jetzt ein Besuchsverbot erlassen. © Marien-Hospital

„Begegnungen reduzieren, auf Begegnungen verzichten“, fordern Experten und Politiker in der aktuellen Corona-Situation mit weiterhin vielen Infizierten und Todesfällen. Das Krankenhaus in Lüdinghausen, in dem sich auch viele Menschen aus Olfen, Nordkirchen oder Selm behandeln lassen, hat deshalb jetzt einen einschneidenden Schritt vollzogen.

„Zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht ein Besuchsverbot“, teilt die Einrichtung mit. Sie begründet diesen Schritt damit dass das „Corona-Virus (Sars-CoV-2) für kranke und ältere Menschen eine besondere Bedrohung darstellt.“ In Ausnahmefälle könne aber ein Sonderbesuchsrecht erteilt werden.

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Bei schwersterkrankten und sterbenden Patienten und bei solchen Patienten, die aufgrund von Alter, Behinderung oder Demenz nicht in der Lage sind, sich ausreichend zu artikulieren, kann in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten ein Besuch bzw. eine Begleitung erfolgen. „In diesem Fall berücksichtigen Sie bitte, dass gemäß den gesetzlichen Bestimmungen das vollständige Erfassen der Personendaten erforderlich sind“, betont das St.-Marien-Hospital.

Besucher müssen dabei einige Punkte beachten: Sie müssen einen neuen oder frisch gewaschenen Mund-Nase-Schutz mitbringen. Das Krankenhaus stellt Fragen zum aktuellen Gesundheitsstatus des Besuchers. Zudem erfolgt eine Belehrung über die wichtigsten Hygieneregeln.

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