Kreis Coesfeld: Polizei kündigt Handy-Kontrollen an

Gefahr am Steuer

Wer während der Fahrt auf dem Handy tippt, reagiere wie ein Autofahrer mit 1,1 Promille Alkohol im Blut. Das sagt Andreas Schmitt von der Kreispolizei Coesfeld. Ablenkung durchs Smartphone ist ein zunehmender Grund für Verkehrsunfälle. Die Beamten kündigen an: 2015 werden sie mit Aktionen dagegen angehen.

OLFEN

, 12.02.2015, 06:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kreis Coesfeld: Polizei kündigt Handy-Kontrollen an

Nachrichten schreiben am Steuer? Das kann teuer werden - auch im Kreis Coesfeld.

Wie häufig genau das SMS-Tippen, das Telefonieren oder das Surfen in den sozialen Netzwerken die Ursache für einen Unfall war, ist nicht konkret zu sagen. „Nach unsere Schätzungen hat das Handy bei ungefähr 30 Prozent der Unfälle eine Rolle gespielt“, sagte Schmitt bei der Vorstellung der Statistik zu Verkehrsunfällen 2014.

Deswegen will die Kreispolizei Coesfeld ab April oder Mai verstärkt "Schwerpunkteinsätze" fahren. Dabei achtet sie genau auf Smartphones am Steuer. Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss 60 Euro zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.

Kommt es zum Unfall und die Polizei vermutet, dass das Handy dabei eine Rolle gespielt habe, stellt sie das Smartphone sicher. Und wertet die Daten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft aus. 

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