Startschuss

Lippebrücke Ahsen: Termin für Neubau steht

Auf diesen Tag haben die Menschen in Olfen und Ahsen lange warten müssen: Schon bald fällt der Startschuss für den Neubau der Lippebrücke. Allerdings ist trotzdem weiter viel Geduld gefragt.
An der gesperrten Lippebrücke Ahsen beginnen jetzt Vorarbeiten zum Neubau. © Thomas Aschwer (Archiv)

Mehr als drei Jahre müssen Pendler und Anwohner zum Teil lange Umwege in Kauf nehmen, weil die Lippebrücke in Ahsen für den gesamten Verkehr gesperrt ist – selbst Fußgänger oder Radfahrer sind nicht zugelassen. Kanuten ist es untersagt, die Brücke zu unterfahren. Zu groß sei die Gefahr, dass das Konstrukt aufgrund von Standsicherheitsproblemen einstürzt. Jetzt ist Besserung in Sicht.

Das Land NRW hat Ende Juni eine Förderung in Höhe von 4,3 Mio. Euro genehmigt. Die restlichen Kosten von rund 1,6 Millionen Euro teilen sich die Kreise Coesfeld und Recklinghausen. Der Kreis Recklinghausen hat die Federführung für diese Maßnahme. Er hat am Donnerstag (23.) mitgeteilt, dass am Montag, 27. September, die Bauarbeiten für den Rückbau und Neubau der Lippebrücke zwischen Datteln-Ahsen und Olfen starten. Die beauftragte Firma Amand wird zunächst mit der Baustelleneinrichtung und der Errichtung der Baustraßen beginnen.

Weil Fachleute bei der Baugrunduntersuchung aber auf tiefe Sande gestoßen sind, wird der Brückenneubau zu einer aufwendigen Angelegenheit. „Auf beiden Seiten der Lippe werden jeweils sechs Fundamente mit einem Durchmesser von 1,20 Meter notwendig“, sagt vor einigen Wochen Jochem Manz, Pressesprecher des Kreises Recklinghausen. 410 Werktage sind für alle Arbeiten veranschlagt. Bis zur Freigabe der Brücke vergehen also noch etliche Monate.

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