Mehr Rasengrabstellen auf Olfener Friedhof

Neue Grabkultur

Neue Zeiten, neue Grabkultur: Auf dem Friedhof Olfen nimmt die Zahl der Bestattungen auf Rasenflächen zu. Was einen einfachen Grund haben könnte: Grabstellen auf dem Rasen pflegt nämlich die Stadt Olfen.

OLFEN

von Von Arndt Brede

, 23.11.2012, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Rasengrabstellen auf Olfener Friedhof

Figuren wie diese sind auf dem Olfener Friedhof kein seltener Anblick.

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Der Friedhof in Olfen

Auf dem Friedhof Olfen ist jede zulässige Variante der Grabstelle denkbar. Denn auch die Grabkultur ist einem Wandel unterworfen.
23.11.2012
/
Das Kreuz: Imposanter Blickfang auf dem Olfener Friedhof.© Foto: Brede
Birkenalleen säumen die Wege.© Foto: Brede
Liebevoll auch die Gestaltung des Platzes vor der Trauerhalle.© Foto: Brede
Wilhelm Dirkmann weiß alles über den Friedhof. Hier zeigt er eine Stelle, auf der sich jemand bereits eine Grabstelle gesichert hat.© Foto: Brede
Die Bäume sind zu hoch gewachsen. Ein Schild weist denjenigen, der das Nutzungsrecht am Grab erworben hat, darauf hin, sich an die Stadtverwaltung zu wenden.© Foto: Brede
Madonna im Sonnenlicht: Die Gestaltung der Gräber auf dem Olfener Friedhof ist meistens liebevoll.© Foto: Brede
Figuren wie diese sind auf dem Olfener Friedhof kein seltener Anblick.© Foto: Brede
Auf dem alten Teil des Friedhofs sind Menschen, die Gräber pflegen, häufig anzutreffen.© Foto: Brede
Die Stadt möchte die Trauerhalle modernisieren. Barrierefreiheit ist in vielen, aber noch nicht in allen Bereichen gegeben.© Foto: Brede
Andrea Teitz pflegt das Grab ihres Vaters gern. Nicht, weil sie sich verpflichtet fühlt, das zu tun. Sondern weil sie es schön findet, dass es einen Ort gibt, an dem sie auch mal Zwiesprache mit ihm halten kann.© Foto: Brede
Das wohl am häufigsten zu sehende Symbol auf dem Olfener Friedhof: das Kreuz.© Foto: Brede
Schlagworte Olfen

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Der Friedhof in Olfen

Auf dem Friedhof Olfen ist jede zulässige Variante der Grabstelle denkbar. Denn auch die Grabkultur ist einem Wandel unterworfen.
23.11.2012
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Das Kreuz: Imposanter Blickfang auf dem Olfener Friedhof.© Foto: Brede
Birkenalleen säumen die Wege.© Foto: Brede
Liebevoll auch die Gestaltung des Platzes vor der Trauerhalle.© Foto: Brede
Wilhelm Dirkmann weiß alles über den Friedhof. Hier zeigt er eine Stelle, auf der sich jemand bereits eine Grabstelle gesichert hat.© Foto: Brede
Die Bäume sind zu hoch gewachsen. Ein Schild weist denjenigen, der das Nutzungsrecht am Grab erworben hat, darauf hin, sich an die Stadtverwaltung zu wenden.© Foto: Brede
Madonna im Sonnenlicht: Die Gestaltung der Gräber auf dem Olfener Friedhof ist meistens liebevoll.© Foto: Brede
Figuren wie diese sind auf dem Olfener Friedhof kein seltener Anblick.© Foto: Brede
Auf dem alten Teil des Friedhofs sind Menschen, die Gräber pflegen, häufig anzutreffen.© Foto: Brede
Die Stadt möchte die Trauerhalle modernisieren. Barrierefreiheit ist in vielen, aber noch nicht in allen Bereichen gegeben.© Foto: Brede
Andrea Teitz pflegt das Grab ihres Vaters gern. Nicht, weil sie sich verpflichtet fühlt, das zu tun. Sondern weil sie es schön findet, dass es einen Ort gibt, an dem sie auch mal Zwiesprache mit ihm halten kann.© Foto: Brede
Das wohl am häufigsten zu sehende Symbol auf dem Olfener Friedhof: das Kreuz.© Foto: Brede
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Und wenn es einmal Gräber gebe, deren Zustand nicht der Friedhofssatzung und der Würde des Friedhofes angemessen ist, versuche die Verwaltung denjenigen ausfindig zu machen, der das Nutzungsrecht am Grab erworben hat. Entweder macht die Stadt ihn dann persönlich auf das Problem aufmerksam oder sie stellt am Grab ein entsprechendes Hinweisschild auf. Werden Maßnahmen fällig, etwa das Fällen zu hoher Bäume, wird der Nutzungsberechtigte zur Kasse gebeten. Aber so etwas kommt selten vor. Weil es nämlich auch viele Menschen gibt, die regelmäßig bis täglich die Gräber ihrer Angehörigen liebevoll pflegen. Der alte Teil des Friedhofs ist übrigens, dem Trend zu vermehrten Rasengrabstellen, nach wie vor der bevorzugte Platz für Beerdigungen. Von den 107 Beerdigungen des Jahres 2011 waren immerhin 42 Beerdigungen in Wahlgräbern auf dem alten Teil.

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