Nach dem Großbrand in der Olfener Lagerhalle ist Geduld gefragt bei der Polizei

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70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Olfen, Vinnum und Lüdinghausen waren in der Nacht zu Mittwoch im Einsatz. Wie gewaltig das Feuer gewütet hatte, wurde am Morgen danach deutlich.

Olfen

, 29.01.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Aussage des Statitikers war eindeutig: „Hier geht zunächst niemand hinein“, berichtete am Mittwochnachmittag die Kreispolizei in Coesfeld von den Schwierigkeiten bei der Ursachenforschung für den Großbrand im Olfener Gewerbegebiet.

Bis zum Nachmittag waren die Sicherheitsbedenken dann soweit ausgeräumt, dass Sachverständige sich ein Bild machen konnten. Eine Brandursache konnte die Polizei aber noch nicht nennen und verwies auf die nächsten Tage. Fakt ist jedoch, dass der Einsatz an der Carl-Benz-Straße für die Kräfte der Feuerwehren schwierig war.

Verschiedenste Dinge wie ein Boot, Autos, ein Wohnmobil und Überseecontainer waren in der rund 20 mal 40 Meter großen Halle, die nach Aussage der Olfener Feuerwehr privat genutzt wurde, gelagert. Und die teilweise leicht brennbaren Stoffe erschwerten die Löscharbeiten.

70 Einsatzkräfte waren drei Stunden im Einsatz

Nach drei Stunden hatten die rund 70 Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Sie konnten auch verhindern, dass das Feuer auf das Wohngebäude und benachbarte Gebäude im Olfener Gewerbegebiet überschlugen.

Erst nach intensiven Untersuchungen wird feststehen, wie groß der beim Feuer entstandene Schaden ist. Gutachter müssen auch die Frage nach der Bausubstanz und damit die Frage klären, ob die Halle weiter genutzt werden kann.

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Meterhoch schlugen die Flammen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aus dem Dach einer Lagerhalle im Olfener Gewerbegebiet. 70 Feuerwehrleute kämpften gegen den Großbrand - drei Stunden lang. Von Andre Braune, Marie Rademacher

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