Neue Pläne für Umbau der Bilholtstraße in Olfen

Radfahrer werden berücksichtigt

Tempo 30 auf der Bilholtstraße, mehr Platz für Radfahrer und Parkflächen in der Straßenmitte sah ein erster Entwurf für den Umbau der Bilholtstraße in Olfen aus dem Jahre 2014 vor. Die Bezirksregierung teilte jedoch mit, eine Förderung sei für diese Umgestaltung nicht möglich. Nun gibt es neue Pläne.

OLFEN

, 21.06.2017, 11:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Pläne für Umbau der Bilholtstraße in Olfen

Die Umbaupläne für die Bilholtstraße mussten verändert werden. Es bleibt aber bei dem Wegfall der letzten Ampelkreuzung.

Laut der Bezirksregierung hat die Bilholtstraße eine wichtige Funktion im Olfener Straßenverkehr. Immerhin seien täglich bis zu 9000 Fahrzeuge zu verzeichnen.

Bürgermeister Wilhelm Sendermann stellte am Dienstag dem Bau- und Umweltausschuss erste Gedanken für eine Umgestaltung vor. Wie beim ersten Plan soll die letzte Ampelkreuzung verschwinden. Diese soll durch einen weiteren Kreisverkehr ersetzt werden. „Wir haben dann auch die Möglichkeit, Zebrastreifen zu bauen“, so der Bürgermeister.

Fahrradfahrer sollen bei Verkehrsplanung berücksichtigt werden

Auf dem Großteil der Straße bliebe es bei Tempo 50. Lediglich vor dem Leohaus denke man über Tempo 30 nach. Die Straße müsse auch asphaltiert werden. Wie der Bürgermeister erklärte, wolle man aber den Fahrradfahrer auch bei den neuen Plänen berücksichtigen. So solle es an beiden Seiten einen gekennzeichneten Fahrradsicherheitsstreifen geben.

Parkplätze sind wie jetzt an beiden Straßenseiten vorgesehen. Die Fahrbahn soll fünf Meter betragen. Zurzeit sind es rund sieben Meter. „PKW können sich begegnen, LKW-Fahrer müssten den Sicherheitsstreifen mitnutzen“, so der Bürgermeister.

Sendermann will Umbau mit Förderprogramm finanzieren

Wie Sendermann erklärte, handele es sich bei dem Plan um eine erste Überlegung. Die Verwaltung beabsichtige aber, den Umbau als Fördermaßnahme bei der Bezirksregierung anzumelden. Dann muss das NRW-Verkehrsministerium über eine Aufnahme in das Förderprogramm entscheiden. Der eigentliche Antrag werde dann später gestellt.

Jetzt lesen

Im Ausschuss war auch die Wieschhofschule Thema: Die Mitglieder billigten erhöhte Kosten für den Umbau. Wilhelm Sendermann erläuterte, dass sich die Kosten von 5,3 auf 5,63 Millionen Euro erhöhen würden. Er betonte, die erste Kalkulation sei Anfang 2015 erfolgt. Die Preise hätten sich seitdem erhöht.

Zudem sei man bei den Arbeiten im Gebäudeteil von 1978 auf Überraschungen gestoßen. „In den alten Plänen ist ein Fundament an der Turnhallenfassade eingetragen“, so der Bürgermeister. Gefunden habe man dieses aber nicht, sondern man habe es für die Klinkerarbeiten erstellen müssen. Die Verwaltung wird versuchen, auch für die zusätzlichen Kosten eine Landesförderung von 60 Prozent zu erhalten.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt