Olfen ist Musterbeispiel für Netzausbau im Kreis

Olfenkom

Die Stadt Olfen ist im Kreis offenbar ein Musterbeispiel in Sachen Internetverfügbarkeit. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Coesfeld, Gerrit Tranel (CDU), sprach mit Wilhelm Sendermann, 1. Beigeordneter der Stadt Olfen, über öffentliche WLAN-Netze und den Ausbau des schnellen Glasfasernetzes.

OLFEN

, 20.02.2015, 06:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Olfen ist Musterbeispiel für Netzausbau im Kreis

Manfred Casper (v.l.), Josef Himmelmann und Wilhlem Sendermann an einer Verteilerstaion im Baugebiet Appelstiege.

In Coesfeld seien einige Teile des Stadtgebietes nicht ausreichend versorgt, teilte Pressesprecherin Dorothee Heitz mit. "Die Stadt hat gemeinsam mit den Stadtwerken schon vor mehreren Jahren und wiederholt intensive Gespräche mit allen in Frage kommenden Anbietern geführt. Leider ist das Ergebnis ernüchternd", sagte Heitz. Die Anbieter würden den Ausbau in locker bebauten Wohngebieten als unwirtschaftlich erachten. "Kein Anbieter hat daher Ausbauabsichten in den mehrfach geführten Gespräche in Aussicht gestellt", so Heitz.

"Unser Vorgehen ist atypisch"

In Olfen sei man hier einen Schritt weiter, heißt es in einer Pressemitteilung von Gerrit Tranel. Die Stadt hat eine Gesellschaft zum Aufbau eines Netzes, die Glasfasernetz Olfen GmbH, sowie den Dienstanbieter Olfenkom gegründet – an beiden Unternehmen hält die Stadt Mehrheitsanteile. "Unser Vorgehen ist schon etwas atypisch", sagt Sendermann, bezeichnet das eigene Konzept aber als "nachhaltig". Um den nächsten weißen Fleck ohne schnelles Internet vom Stadtplan zu tilgen, laufen derzeit Vorbereitungen zum Ausbau in Eversum.

Auch beim frei verfügbaren WLAN in der Innenstadt sei Olfen "noch nicht fertig", wie der 1. Beigeordnete erklärte: "So etwas muss langsam wachsen und auch die entsprechende Anbindung haben." Bislang hat Olfen ein frei verfügbares WLAN-Netz am Marktplatz.

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