Olfen nimmt 25.000 Euro mehr an Hundesteuer ein

Durch Bestandsaufnahme

Wer einen Hund besitzt, muss diesen anmelden und für ihn Steuern zahlen. Aber wer überprüft überhaupt, dass das auch jeder tut? In Olfen gab es nun eine Bestandsaufnahme von Oktober 2016 bis Januar 2017. Wie viele nicht angemeldete Hunde dabei entdeckt wurden und ob die Überprüfung künftig weiter stattfindet, erfahren Sie hier.

OLFEN

, 21.03.2017, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Olfen nimmt 25.000 Euro mehr an Hundesteuer ein

Hat sich die Hundebestandsaufnahme für die Stadt Olfen gelohnt?

Ja, hat sie: „Durch die Bestandsaufnahme haben wir 25.000 Euro mehr an Hundesteuer in der Stadtkasse“, teilte Kämmerer Heinz Limberg dem Haupt- und Finanzausschuss mit. „Wir sollten so eine Bestandsaufnahme alle fünf Jahre wiederholen“, schlug der Kämmerer vor.

 

Wie viele Hunde gibt es in Olfen?

Vor der Bestandsaufnahme seien es 1307 Hunde angemeldet gewesen, nun 1474 Hunde. Es hat 196 Neuanmeldungen gegeben. Im Rahmen der Bestandsaufnahme sind auch 29 Hunde abgemeldet worden. Dies waren Hunde, bei denen die Besitzer die Abmeldung noch nicht durchgeführt hatten.

 

 

Wie viele Hunde wurden noch vor der Bestandsaufnahme angemeldet?

Limberg: „Aufgrund der Ankündigung in der Presse sind 64 Hunde bereits vor der Bestandsaufnahme angemeldet worden.“ Rund die Hälfte der etwa 25.000 Euro Mehreinnahmen resultierten aus rückwirkenden Steuerzahlungen von Olfenern, deren Hunde nicht angemeldet waren. Die andere Hälfte fließt nun jährlich in die Stadtkasse.

 

Wie viele als gefährlich eingestufte Tiere sind dabei?

Wie Heinz Limberg erklärte, befinden sich unter den angemeldeten Hunden lediglich sechs Tiere, die als gefährlich eingestuft sind. Für diese muss ein höherer Steuerbetrag gezahlt werden. 

 

Müssen die Besitzer von nicht angemeldeten Hunden ein Bußgeld zahlen?

Die Besitzer von nicht angemeldeten Hunden mussten zwar die Steuern nachzahlen, die Stadt verhängte aber diesmal noch kein Bußgeld. Der Kämmerer kündigte aber an, man werde in Zukunft ein Bußgeld einfordern.

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