Olfen trauert um ehemaligen Ratsvertreter und Karnevalsprinzen Bernhard Wiefel

Trauer

Olfen trauert um einen seiner bekanntesten Bürger. Bernhard („Bernie“) Wiefel ist am Donnerstag im Alter von 89 Jahren verstorben - ein Vierteljahr nach seiner Frau Anna.

Olfen

, 16.01.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernhard Wiefel war Jahrzehnte lang dem Karneval in Olfen verbunden. Im Alter von 89 Jahren ist er gestorben.

Bernhard Wiefel war Jahrzehnte lang dem Karneval in Olfen verbunden. Im Alter von 89 Jahren ist er gestorben. © Antje Pflips

Mit Bernhard Wiefel ist am Donnerstag einer der ehrenamtlich engagiertesten Männer Olfens gestorben. Wiefel hinterlässt vier Kinder, neun Enkel und zwei Urenkel. Ein ganz besonderes Jubiläum ist ihm nicht gegönnt gewesen. In diesem Jahr hätte er Eiserne Hochzeit feiern können.

20 Jahre (von 1964 bis 1984) gehörte der 1930 in Hiltrup geborene Olfener dem Stadtrat an. Stolze 70 Jahre war Bernhard Wiefel, den alle nur Bernie nannten, im Männerchor. Zehn Jahre nach dem Eintritt in den MGV wurde er Mitglied im Kitt. Vom Schriftführer über Prinzenbegleiter führte Wiefels Weg zum Vizepräsidenten. Dieses Amt bekleidete er von 1976 bis 1988. Später wurde zum Ehren-Vizepräsidenten ernannt.

1974 war Bernie Wiefel regierender Prinz von Olfen

Einen weiteren Höhepunkt in seiner Mitgliedschaft bei der KG Kitt erlebte Wiefel 1974. Mit Johann Ewald Maikötter und Funkenmariechen Brigitte Pellmann war er der regierende Prinz von Olfen. „Unsere Devise: Frohsinn statt Krise“. Das Motto passte perfekt zu Bernie Wiefel, der stets gut gelaunt war und einen ausgleichenden Charakter hatte.

Neben seiner Arbeit und seinem ehrenamtlichen Engagement schrieb Berni Wiefel Reportagen und Berichte für die Ruhr Nachrichten. Und das 37 Jahre lang. Gelernt hatte er einen ganz anderen Beruf - Maschinenschlosser.

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