Olfen trauert um Opfer des Flugzeugabsturzes

Germanwings-Maschine

Am Olfener Rathaus hängen die Fahnen auf Halbmast - zum Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes des A320 in den Alpen. Ganz besonders aber im Gedenken an 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern, die unter den Opfern sind.

OLFEN

, 25.03.2015, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes, bei dem auch 16 Halterner Schüler und zwei Lehrerinnen ums Leben kamen, sind die Fahnen am Olfener Rathaus auf Halbmast gesetzt worden.

Zum Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes, bei dem auch 16 Halterner Schüler und zwei Lehrerinnen ums Leben kamen, sind die Fahnen am Olfener Rathaus auf Halbmast gesetzt worden.

Haltern und Olfen – das sei in den vergangenen Jahren eine intensive Beziehung geworden, sagt Olfens Bürgermeister Josef Himmelmann im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir arbeiten in Sachen 2Stromland eng zusammen.“ Bereits in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend, also am Abend des Unglückstages, hatte Himmelmann in bewegenden Worten der Opfer gedacht.

"Alles andere wird unerheblich"

Am Mittwoch, am Tag danach, konkretisierte er auf Anfrage, wie sehr ihn auch persönlich der Tod der Halterner Schüler und Lehrerinnen getroffen hat: „Ich war eineinhalb Jahre am Joseph-König-Gymnasium Referendar. Damals hat sich mir die Frage gestellt, ob ich bleibe oder nicht.“

Er habe sich nach dem Unglück als Vater, Lehrer und Bürgermeister vorgestellt, was wäre, wenn Olfener betroffen gewesen wären. „In dem Moment ist alles andere unerheblich gewesen.“ Er werde Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel oder einem Beigeordneten im Telefonat sein Mitgefühl ausdrücken und Hilfe anbieten. 

22 Opfer stammen nach bisherigen Erkenntnissen aus der Region: 16 Schüler und zwei Lehrerinnen einer Schule in Haltern, drei Dortmunder sowie eine Stewardess aus Lünen.

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