Olfener Kinder drehen ihren eigenen Film

Premiere im August

Kamera, Licht, Ton, Schauspiel: Das waren in dieser Woche die Jobs für 10- bis 14-Jährige. Beim Ferienprogramm haben neun Kinder ihren eigenen Film gedreht. Und nebenbei viel über die Olfener Geschichte gelernt. Noch im August soll der Film aufgeführt werden - wir verraten, wann.

OLFEN

, 05.08.2016, 18:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Olfener Kinder drehen ihren eigenen Film

Ruhe bitte: Simon bedient die Klappe und kontrollliert, ob alle einsatzbereit sind.

"Kamera 1? Kamera 2? Ton? Licht? Schauspieler?", der Reihe nach fragt Simon ab, ob alle auf ihren Plätzen und bereit sind. Erst wenn jeder "Ja" gerufen hat, heißt es: "Keller-Szene, Take 1" und die Klappe knallt durch den kleinen Kellerraum der Gesamtschule. Mit viel Eifer, Konzentration aber auch Spaß haben neun Kinder in dieser Ferienwoche ihren eigenen Film gedreht.

Neun Kinder wuseln am Freitag im Keller der Gesamtschule durcheinander. Simon bedient die Klappe und ruft alle zur Ruhe. Es ist der letzte Filmdreh-Tag. Nur noch eine Stunde, dann soll das Werk der Kinder im Kasten sein. Eine Woche haben die neun dann an ihrem eigenen Film gearbeitet, unterstützt von JuZo-Leiter Martin Brinkmann, Ferienprogramm-Helfern und Medienpädagogin Gaby Schlüter. Zum zweiten Mal gab es das Projekt Namens Tatort 2.0 beim Ferienprogramm. Es ist Teil des Kulturrucksacks, ein Programm, das das Land NRW finanziert.

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Olfener Kinder drehen ihren eigenen Film

Ob Kamera, Licht oder als Schauspieler: Beim Ferienprogramm haben neun Kinder einen eigenen Film gedreht. Wir waren dabei - hier ist unser Making Of.
05.08.2016
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Ruhe bitte: Simon bedient die Klappe und kontrollliert, ob alle einsatzbereit sind.© Foto: Jessica Hauck
Den Ton hat Jonas aufgenommen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Katharina sorgt in dieser Szene, die im Keller gedreht wurde, für Licht.© Foto: Jessica Hauck
Ruhe bitte: Simon bedient die Klappe und kontrollliert, ob alle einsatzbereit sind.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Katharina sorgt in dieser Szene, die im Keller gedreht wurde, für Licht.© Foto: Jessica Hauck
Medienpädagogin Gaby Schlüter gibt den Kindern Tipps und hilft an der Kamera.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Ruhe bitte: Simon bedient die Klappe und kontrollliert, ob alle einsatzbereit sind.© Foto: Jessica Hauck
Ruhe bitte: Simon bedient die Klappe und kontrollliert, ob alle einsatzbereit sind.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Medienpädagogin Gaby Schlüter gibt den Kindern Tipps und hilft an der Kamera.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
Kamera, Licht, Ton, Schauspieler: Alles muss passen, wenn die Kinder des Ferienprogramms einen eigenen Film drehen. In diesem Jahr ging es um die Geschichte des Dortmund-Ems-Kanals in Olfen.© Foto: Jessica Hauck
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Die Geschichte des Films führt die Kinder in die Olfener Geschichte: Das Mädchen Anna ist in den Ferien zu Besuch bei ihren Großeltern. Im Keller findet sie ein altes, verstaubtes Tagebuch ihres Vorfahren. Der erzählt darin vom Bau des Dortmund-Ems-Kanals. Am Anfang der Woche war Peter Dördelmann vom Olfener Heimatverein beim Filmteam. Er lieferte spannende Informationen und Details über den Kanalbau. Dann folgte die Kreativarbeit. Welche Szenen braucht man, wie sollen die Dialoge aussehen? Zwei Tage Außendreh am Kanal und am Naturbad folgten. Am Freitag steht die Szene auf dem Drehplan, die im Drehbuch eigentlich weit vorne kommt: Anna liest im Tagebuch ihres Vorfahren.

Jedes Kind hat jeden Film-Job ausprobiert

Katharina, die Anna spielt, findet ihre Rolle vor der Kamera super, überhaupt den ganzen Dreh. "Es ist viel Arbeit, aber es lohnt sich", findet sie. Da können die anderen nur zustimmen. Auch wenn für Erik die Kameraarbeit nicht so spannend war, wie vor der Kamera den Kaiser zu spielen. "Hinter der Kamera ist es irgendwie besser", hat dagegen Lea für sich festgestellt. Da braucht man sich keinen Stress machen, wenn man sich verspricht, kann alles beobachten. So hat jeder in der Woche verschiedene Film-Jobs ausprobiert.

Als am Freitagnachmittag alle 14 Szenen im Kasten sind, haben die Kinder ihren Job getan. Jetzt ist Gabi Schlüter dran. Sie wird die über 50 Takes und Versuche, die die Kinder gedreht haben, sichten und daraus einen Film schneiden. Aus einer Woche Arbeit wird dann etwa eine Viertelstunde Film. Ganz schön lange dauert so ein Filmdreh – das haben die Kinder jetzt hautnah miterlebt.

Öffentliche Premiere
Das Ergebnis und die Geschichte, wie Anna mit ihrem Opa in die Olfener Geschichte eintaucht, können alle am letzten Ferientag, Freitag, 19. August, ab 15 Uhr im Forum der Gesamtschule ansehen. 

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