26-jähriger Olfener lernt Arbeit im Bundestag in Corona-Zeiten kennen

Praktikum

Wenn es jetzt um die „große Politik“ geht, kann Marius Eckmann aus Olfen nach einem besonderen Praktikum gut mitreden. Schade nur, dass die Zeit in Berlin ein jähes Ende fand.

Olfen

, 05.04.2020, 09:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marius Eckmann aus Olfen hat ein Praktikum im Büro von Marc Henrichmann in Berlin absolviert.

Marius Eckmann aus Olfen hat ein Praktikum im Büro von Marc Henrichmann in Berlin absolviert. © Michael Wittig

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann bietet immer wieder jungen Leuten aus seinem Coesfelder Wahlkreis die Chance einen Einblick in den politischen Hauptstadtbetrieb. Der 26-jährige Sonderpädagoge Marius Eckmann arbeitete zunächst in einer Schule in Tansania, um anschließend nach Berlin zu reisen.

Hier begegnete er mit der zweiten Praktikantin Andra Schlingemann aus Dülmen einiger Polit-Prominenz: Sie trafen zum Beispiel Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, den CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus oder Staatsministerin Dorothee Bär.

Mit Corona fand das Praktikum allerdings ein jähes Ende, die beiden Praktikanten schalteten auf Homeoffice um. „Für die Arbeiten, die wir zuvor im Abgeordnetenbüro erledigt haben, ging das aber ohne Probleme“, erzählt Marius Eckmann.

Spannender Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten

Dazu gehörte es, Bürgeranfragen zu beantworten, für Reden zu recherchieren oder Material für Henrichmanns Newsletter zu sammeln. Eckmann wollte mit dem Praktikum auch sehen, „wie sich unser Bundestagsabgeordneter für die Interessen in seinem Wahlkreis einsetzt“.

Was bleibt als Fazit des Praktikums? „Ich war positiv überrascht, für wie viele unterschiedliche Themen sich die Abgeordneten Zeit nehmen“, sagt Marius Eckmann. Auch die zweite Praktikantin Andra Schlingemann fand die Zeit „sehr spannend“.

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