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Olfener Skatepark wird schon bald eröffnet

rnSkatepark Olfen

Der Olfener Skatepark steht unmittelbar vor seiner Eröffnung. Die Jugendlichen freut das. Sie haben nun auch die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung mit einzubringen.

Olfen

, 23.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Es ist wohl eines der meist diskutierten Bauprojekte der letzten Jahren in Olfen. Nun steht der Skatepark kurz vor der Eröffnung. Im November 2018 hatten Bagger mit den Arbeiten am Park in den Steverauen begonnen. Nun sieht die Anlage schon ziemlich fertig aus. Bereit steht sie für die Skater aber noch nicht.

„Es ist geplant, die Anlage Ende April freizugeben“, teilt die Stadt Olfen dazu mit. Eine offizielle Eröffnung sei aber nicht geplant. Dass die Skateanlage bald eröffnet wird, „stößt bei den Jugendlichen insgesamt auf große Zustimmung“, sagt Martin Brinkmann vom Jugendzentrum Juzo. „Wir haben viele Jugendliche, die regelmäßig verfolgen, wie die Arbeiten am Skatepark vorangehen“, sagt Brinkmann.

Jugendliche wollen gestalten

Das Juzo möchte gemeinsam mit der Stadt aber auch klären, wie sich Jugendliche aktiv für den Skatepark einbringen können. Dafür sei in einigen Wochen ein Treffen mit Bürgermeister Wilhelm Sendermann geplant, sagt Martin Brinkmann. Zuvor gebe es ein Vortreffen mit allen interessierten Jugendlichen im Juzo, bei der die Jugendlichen Ideen und Anregungen sammeln können und auch entscheiden, wer zu der Delegation gehört, die an dem Treffen mit dem Bürgermeister teilnehmen wird. Das Treffen findet am Freitag, 26. April, um 18 Uhr im Jugendzentrum Juzo, Bilholtstraße 37, statt.

„Wir sind gespannt, wer Lust hat, mitzumachen“, sagt Martin Brinkmann. Eins ist dem Juzo-Chef aber noch wichtig zu betonen: Das Treffen sei keine Reaktion auf die Kritiker, die im Vorfeld zum Bau des Skateparks davor warnten, dass Jugendliche auf dem Skatepark herumlungern und für Dreck und Lärm sorgen würden. „Unser Thema sind die Jugendlichen und nicht die Kritiker“, sagt Brinkmann. Es gehe eben genau darum, zu zeigen, dass die Jugendlichen Lust haben, etwas zu gestalten.

Viele Diskussionen um Fläche

Nachdem sich die Fläche in der Nähe des Friedhofs gegenüber anderen Flächen durchgesetzt hatte, gab es im wesentlichen zwei Parteien, die über den Neubau des Skateparks diskutiert hatten. Zum einen der Verband Pro Friedhofsruhe, der dafür argumentierte, dass ein Skatepark in der Nähe eines Friedhofs pietätlos sei, und die Interessengemeinschaft Fair Skate, die sich dafür einsetzte, die Bedenken der Gegenseite zu Zerstreuen und Jugendlichen in Olfen eine Freizeitfläche zu bieten.

Im Januar 2018 hatte es eine Bürgerentscheid darüber gegeben, ob der Skatepark an der jetzigen Stelle in der Nähe des Friedhofs gebaut werden könnte, dabei überwogen die Stimmen gegen den Standort mit 2119 gegen die 1963 Stimmen für den Standort. Allerdings verfehlten die Standortgegner ihr Ziel dennoch, da die die Wahlbeteiligung um wenige Stimmen zu gering war. Im Anschluss an die Abstimmung lösten sich sowohl Fairskate als auch die Initiative Pro Friedhofsruhe auf.

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