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Olfener tüfteln im eigenen Keller am optimalen Bier

Hobby-Brauer

Dirk Elias (48) und Harald Still (76) lieben Bier. Sie trinken es nicht nur, sie machen es auch selbst. Die beiden brauen seit einigen Jahren für den Heimatverein Olfen ihr Export, Gold oder Alt zu. In unserem Video erklärt Dirk Elias, wie es dazu kam und was das Geheimnis eines guten Bieres ist.

OLFEN

, 23.04.2015 / Lesedauer: 2 min

Bier-Brauen ist das gemeinsame Hobby von Schwiegervater und Schwiegersohn. "Von der Technik her funktioniert es nicht immer ganz", verrät Elias. Er hat sich eingelesen und ist dann im Internet auf die Zutaten gestoßen: "Man kann in Shops fertige Pakete bestellen. Da ist Malz drin, Hopfen und Trockenhefe. Dann hat man für 20 Liter seine Grundsubstanzen zusammen."

Am Samstagmorgen geht es meistens los: Das Malz (vier bis fünf Kilogramm) wird zu Maische verarbeitet, also zusammen mit Wasser stufenweise erwärmt und umgerührt. "Wir haben verschiedene Rasten, mal bei 50, 64 und 72 Grad. Dabei wird aus dem Malz der Zucker", sagt Elias. Danach wird abgeläutert, die flüssige Maische mit gelöstem Zucker von allen Resten befreit. Dann kommt Hopfen dazu, Wasser wird aufgegossen und die Stammwürze, so heißt das Gemisch jetzt, aufgekocht.

"Eigentlich ist es total einfach"

Anschließend lassen sie es abkühlen, füllen es in einen Gärbehälter um und geben die Hefe hinzu. Die Gärung dauert etwa eine Woche. Danach wird das Bier abgefüllt und lagert je nach Sorte um die sechs Wochen. "Wenn alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, dann schmeckt es immer super. Eigentlich ist es total einfach", erzählt Elias.

Aber es gab auch schwierige Phasen: "Wir sitzen den ganzen Samstag im Keller. Und dann müssen wir wochenlang warten, bis man das Bier probieren kann. Wenn es dann schlecht schmeckt, fragt man sich: 'Woran liegt das jetzt?'" Elias' Ziel: "Wir wollen einen Standard erreichen, dass wir immer gleiches Bier brauen können."

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