Darum kämpfen die Olfener Politiker weiter um einen Teilstandort der Förderschule

Förderschule

Die letzte Entlassfeier der Astrid-Lindgren-Förderschule in Lüdinghausen liegt bereits einige Tage zurück, der Umzug ist beschlossen, doch die Olfener Politiker geben nicht auf.

Olfen

, 12.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Darum kämpfen die Olfener Politiker weiter um einen Teilstandort der Förderschule

Die Astrid-Lindgren-Schule ist Geschichte. Nach den Ferien hat die Förderschule einen neuen Namen (Steverschule) und einen neuen Standort. Sie zieht von Ldinghausen nach Nottuln um. © Thomas Aschwer

Einstimmig hat sich der Rat der Stadt Olfen in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien am Dienstag, 9. Juli, für den Erhalt der Astrid-Lindgren-Schule in Form eines Teilstandortes am Standort Lüdinghausen ausgesprochen. Eine konsequente Haltung. Bereits in mehreren Gesprächen und in einem umfangreichen Schriftverkehr hatten die Bürgermeister von Ascheberg, Nordkirchen, Olfen, Senden und Lüdinghausen für einen Verbleib der Schule in Lüdinghausen ausgesprochen.

Schüler sitzen nach den Sommerferien mehr als eine Stunde im Bus

Wichtigste Argument von Politik und Verwaltung ist in allen Orten, dass den jungen Menschen mit Förderbedarf der Schulweg nach Nottuln nicht zuzumuten sein. Doch genau so dürfte es nach den Sommerferien kommen. Dann werden die Kinder aus Olfen und Nordkirchen zweimal am Tag mehr als eine Stunde im Bus sitzen. Und sie werden auch nicht mehr zur Astrid-Lindgren-Schule gehen.

Weil es in Nottuln bereits eine Astrid Lindgren Schule gibt, musste ein neuer Name gefunden werden. Mittlerweile hat der Kreistag entschieden, dass die Förderschule am neuen Standort in Nottuln Steverschule heißen wird. Begründet wurde der neue Name damit, dass die Stever als ein verbindendes Element in der Region stehe, denn der Fluss fließe durch verschiedene Orte im Kreis.

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