Polizei kontrolliert Radfahrer im Kreis Coesfeld und verschickt besondere Elternbriefe

Polizeikontrolle

Dass ein Fahrrad verkehrssicher ist, ist in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Die Polizei im Kreis Coesfeld hat Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Mehrere Eltern bekommen bald Post.

Kreis Coesfeld

, 30.11.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei kontrolliert Radfahrer im Kreis Coesfeld und verschickt besondere Elternbriefe

Wie hier in Baden-Württemberg hat auch die Polizei im Kreis Coesfeld Radfahrer im Dunkeln kontrolliert. © picture alliance / Felix Kästle/

Um 8.12 Uhr geht zurzeit die Sonne auf. Wenn Kinder und Jugendliche mit dem Rad zur Schule fahren, ist es also noch dunkel. Umso wichtiger ist es, dass ihre Fahrräder funktionstüchtiges Licht haben. Das ist häufig, aber längst nicht immer der Fall, wie Beamte der Kreispolizei zwischen dem 27. und 29. November festgestellt haben.

In Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld hatten sie zwischen 7 und 8.30 Uhr Radfahrer kontrolliert. Unterstützung erhielten sie von Mitarbeitern der Fachgruppe Zweiradmechaniker bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Die Monteure reparierten geringfügige Mängel gleich an Ort und Stelle.

Die überwiegende Zahl der Fahrräder sei ordnungsgemäß ausgestattet gewesen. Dennoch fertigten die Beamten insgesamt 16 Elternanschreiben an. Die Eltern müssen für die Beseitigung der Mängel sorgen.

240 Euro sind zu zahlen für Rotlichtverstoß

In zwei weiteren Fällen müssen sie streng mit ihren Kindern sprechen. Denn die Polizei beobachtete, wie die bei Rot über einen Bahnübergang fuhren.

Mit einem Elternbrief ist es bei einem 18-Jährigen nicht getan. Mehr als ein freundliches Anschreiben erhält ein 18-jähriger Coesfelder, der ebenfalls das Rotlicht missachtete. Ihn erwartet ein Bußgeld von 240 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat. Die Aussage, die Schranken seien noch oben gewesen, bewahrte ihn nicht vor den Konsequenzen.

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