Premiere des Olfener Horseshoe-Festivals gefloppt

Wenige Besucher

Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten sich so viel Mühe gemacht und, dank vieler Unterstützer, ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die erhofften und benötigten Besucherströme auf Hof Münsterlandtor an der Dattelner Straße in Olfen.

OLFEN

von Sebastian Balint

, 06.06.2016, 05:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Premiere des Olfener Horseshoe-Festivals gefloppt

Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.

„Am Samstagabend brach für mich dann doch eine Welt zusammen“, berichtete Veranstalter Christoph „Stoffel“ Dördelmann am Sonntagmorgen. „Als ich vor dem Auftritt von Astrakid von der Bühne über das Festivalgelände sah, da gab es dann doch einen emotionalen Bruch.“

Das erwartet unbeständige Wetter war wohl einer der ausschlaggebenden Gründe für die schlechten Besucherzahlen. Hinzu kamen diverse etablierte Veranstaltungen im Umkreis.

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So war das Horseshoe-Festival in Olfen 2015

Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten sich viel Mühe gemacht und, dank vieler Unterstützer, ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was 2015 aber ausblieb, waren die erhofften und benötigten Besucherströme. In diesem Jahr gibt es eine zweite Auflage des Festivals. Der Veranstalter hofft nun auf mehr positive Resonanz.
05.06.2016
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Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Dabei hatten die Macher des Horseshoe-Festivals ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
Die Macher des Horseshoe-Festivals hatten ein beachtliches Musikspektakel auf die Beine gestellt. Was am Wochenende aber ausblieb, waren die Besucher.© Foto: Sebastian Balint
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Beachtlich aber ist die Professionalität, mit der alle Beteiligten an den drei Festivaltagen ans Werk gingen: Zum Auftakt am Freitag waren schätzungsweise 80 bis 100 Besucher auf dem Platz, die sich nicht von den Wetterkapriolen abhalten ließen. Auf der Bühne: Beatklub, Dirty Bizness und Ben Sebastian. Alle drei Acts machten das Beste aus der Situation und bemühten sich, trotzdem beste Stimmung auf den Platz zu zaubern.

Wird es eine Fortsetung geben?

Der Samstag sollte, zumindest nach dem Wunsch der Veranstalter, alles rausholen. Doch auch hier blieben die erhofften Besucherströme aus. Trotz Musikern wie Kuersche, der mit Musikern der Band Fury in the Slaughterhouse nach Olfen gekommen war. Auch das Comeback-Konzert von Astrakid konnte an der Zahl der Besucher nichts ändern. „Wir lagen bei etwa 300 Besuchern“, so Dördelmann „Das sind 400 weniger, als wir, rein rechnerisch, benötigt hätten.“

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Da liegt die Frage, ob es eine Fortsetzung geben wird, nahe. Christoph Dördelmann: „Obwohl der Auftakt rein rechnerisch nicht erfolgreich war, haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten. Sowohl die Sponsoren als auch Vertreter der Stadt Olfen waren beeindruckt von dem, was wir aus der Taufe gehoben haben. Auch die Bands waren von unserer Idee überzeugt und haben trotz allem eine schöne Zeit bei uns gehabt.“ In den nächsten Tagen wolle er sich mit einigen Leuten zusammensetzten und über alles Weitere sprechen. Aber: „So wie es aussieht, wird es im nächsten Jahr ein zweites Horseshoe-Festival geben.“

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