Sieben Fakten zum Olfener Schulstart

Wolfhelm- und Wieschhofschule

202 junge Menschen entdecken in Olfen eine neue Welt: Für 86 i-Männchen beginnt am Donnerstag ihre Schullaufbahn. Und 116 Kinder starten an der Wolfhelm-Gesamtschule in die fünfte Klasse. Was erwartet sie dort? Das sind sieben Olfener Fakten zum Schulstart.

OLFEN

, 11.08.2015, 17:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sieben Fakten zum Olfener Schulstart

86 i-Männchen werden in Olfen eingeschult.

1. Voll ausgestattet: Alle Jahrgänge sind ab diesem Schuljahr in der Wolfhelm-Gesamtschule mit Netbooks versorgt. Jeder Gesamtschüler hat also nun einen kleinen Klappcomputer. Damit wird die schrittweise Versorgung nun abgeschlossen – im vergangenen Schuljahr mussten die Zehntklässler noch ohne Geräte auskommen. In der 5., 8. und 11. Klasse erhalten die Schüler jeweils ein neues Leasing-Gerät. „Nach drei Jahren ist so ein Netbook einfach hinüber und entspricht nicht mehr dem Standard“, sagt Schulleiterin Anne Jung. Als Arbeitsmittel seien die Geräte längst gelebter Standard. "Die Kollegen setzen sie da ein, wo es Sinn ergibt."

2. Schwerpunkt Inklusion: Eine fünfte Klasse an der Wolfhelmschule startet mit Gemeinsamem Unterricht (GU), was bedeutet, dass behinderte und nicht behinderte Schüler zusammen lernen. Dazu gibt es jetzt als Verstärkung einen Sonderschulpädagogen, der als einer von vier neuen Lehrkräften ab heute an den Start geht.

3. Wie Inklusion funktioniert: Die Lehrer an der Wieschhofschule lassen sich weiter speziell fortbilden. Im Herbst steht laut Schulleiterin Petra Deuker ein spezielles Deeskalationstraining an.

4. Start für den Grundschulhund: Flocke beginnt in diesem Schuljahr seine Ausbildung. Morgen wird der Hund beim Schulfest wahrscheinlich gezeigt. Aber bis zum Einsatz als Schulhund vergeht noch ein Weilchen. Pädagogische Fachkraft auf vier Pfoten soll er werden. Das erleichtere die Kommunikation bei den Kindern, erklärt Deuker. "Ein Hund bringt schnell Kontakt." Auch bei der Inklusion könne der Hund helfen. Kinder, die sich nicht so lange aufs Lernen konzentrieren können, können sich mit Flocke ein paar Minuten entspannen und dann wieder konzentriert arbeiten, so die Hoffnung.

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5. Die Anmeldezahlen: sind an der Grundschule sind tendenziell rückläufig. "Das ist ja die normale Entwicklung", sagt Petra Deuker. Sie betont die Aufnahme von Flüchtlingskindern, die bei den 86 i-Männchen erst einmal nicht mitgezählt sind. "Wir wissen ja immer erst spontan, wer da neu dazu kommt", erklärt sie. Ein acht- und ein neunjähriges Kind werden jetzt zum Beispiel eingeschult und laufen wie ein Erstklässler mit. In der jahrgangsübergreifend arbeitenden Wieschhofschule sind sie deswegen in der 1./3. Klasse. "Sie haben noch nie in ihrem Leben eine Schule besucht", erklärt Petra Deuker.   

  

6. Anmeldungen an der Wolfhelm-Gesamtschule: Die Zahl  ist eigentlich nach wie vor konstant: Zwar werden vier Schüler weniger als in den Vorjahren eingeschult, aber das hat mit den neuen Richtlinien vom Land NRW zu tun. Einen Platz an der Schule wollten weit mehr Kinder: Rund 60 Schüler musste die Schule ablehnen. In die Olfener Oberstufe, wo man das Abitur nach 13 Jahren bekommt, wenn man sie erfolgreich bis zum Ende abschließt, gehen nun neu 92 Elftklässler – vier mehr als im Vorjahr, vier weniger allerdings als im Schuljahr davor.

   

7. Wachstum an der Wolfhelmschule: Hier besuchen im kommenden Schuljahr genau 984 Schüler – einer mehr als im Vorjahr. Damit setzt sich eine Entwicklung fort: In den letzten vier Jahren ist die Schule gewachsen.

 

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