Skatepark in Olfen eröffnet: Unterstützung für junge Skater

rnOlfener Skatepark

Lange haben Olfens Skater gewartet, nun ist es soweit: Der Olfener Skatepark ist seit Mittwochabend eröffnet. Die jungen Skater sollen beim Skaten auch Hilfe von erfahrenen Skatern bekommen.

Olfen

, 08.05.2019, 17:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was lange währt, wird endlich gut, sagt ein bekanntes Sprichwort. Beim Olfener Skatepark warteten nun Skater schon einige Tage darauf, dass die Bauzäune vor dem Park endlich verschwinden.

„Die sicherheitstechnische Begutachtung ist abgeschlossen“, sagt Holger Zingler vom Bauamt der Stadt Olfen auf Anfrage. Das Gutachten ging der Stadt Olfen am Mittwoch zu und stellt sicher, dass es keine Sicherheitsbedenken gibt. Bis zu dieser Bestätigung blieben die Bauzäune noch vor der Anlage stehen. Am Mittwoch waren sie dann endlich weg.

Warten auf den Skatepark

Am Nachmittag noch hatte Holger Zingler gesagt: „Die Firma, die den Zaun noch stehen hat, wird ihn direkt zurückbauen, dann kann der Park genutzt werden.“ So war es dann auch: in den frühen Nachmittagsstunden waren die Zäune verschwunden. Allerdings dürfte der Regen die meisten Skater davon abgehalten haben, die Anlage direkt einzuweihen. Dass es keine feierliche Einweihung gibt, hatte Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann bereits im Vorfeld gesagt.

Einer, der die Entwicklung in Sachen Skatepark stets verfolgt hat, ist Thorsten Lohmann. Lohmann hat bei den Planungen zum Park mitberaten und ist Inhaber einer Skateschule in Lüdinghausen. Er freut sich, dass der Skatepark nun eröffnet werden konnte. „Ich bin erstaunt, dass es so lange geklappt hat, die begeisterten Skater mit dem Bauzaun fernzuhalten. In anderen Städten kenne ich das anders“, sagt Thorsten Lohmann.

Jugendliche sollen Ansprechpartner haben

Ebenfalls am Mittwoch hatte eine Veranstaltung im Jugendzentrum Juzo stattgefunden. Bürgermeister Sendermann traf sich dort mit engagierten Jugendlichen, um zuvor gesammelte Ideen zur Benutzung des Skateparks umzusetzen. Auch hier war Thorsten Lohmann dabei. „Wir haben beim Vortreffen einige Verhaltensregeln aufgestellt, über die wir sprechen wollen“, sagt Lohmann vorab. Außerdem soll es so sein, dass einige engagierte Skate den Jüngeren regelmäßig am Skatepark zur Verfügung stehen, um ihnen bei Fragen als Ansprechpartner zu dienen.

„Das ist ähnlich wie im Straßenverkehr“, erklärt Lohmann. Auch dort bekommen kleine Kinder zunächst die Regeln beigebracht, damit sie sich dann dort sicher bewegen können. „Genau das wollen wir auch am Skatepark“, erläutert Lohmann.

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Heiß diskutiertes Thema

Der Bau des Skateparks startete im November 2018, bis zur Fertigstellung sind nun also rund sieben Monate vergangen. Über den Standort in den Steverauen in unmittelbarer Nähe zum Friedhof hatte es im Vorfeld Diskussionen gegeben, die große Wellen geschlagen hatten. Im Mittelpunkt standen dabei die beiden inzwischen nicht mehr existierenden Bürgerinitiativen „Fair Skate“ (für den Skatepark) und „Pro Friedhofsruhe“ (gegen den Standort am Friedhof).

Die Initiative Pro Friedhofsruhe initiierte schließlich einen Bürgerentscheid im Januar 2018. Zwar gab es damals mehr Stimmen, die sich gegen den Standort aussprachen. Allerdings reichte die Wahlbeteiligung nicht, sodass der Skatepark am Ende doch gebaut wurde.

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