Ein erstes Fazit zum Olfener Skatepark: Wer nutzt den Park und gibt es Probleme?

rnOlfener Skatepark

Der Bau des Skateparks wurde im Vorfeld viel diskutiert, vor allem die Nähe zum Friedhof. Wir haben nachgefragt, ob es Beschwerden zur Lautstärke gibt und ob der Park überhaupt genutzt wird.

Olfen

, 24.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Vor etwa zehn Monaten startete der Bau des Skateparks in Olfen. Schon vor dem Baustart gab es einige Diskussionen um den Standort, da sich der Park in unmittelbarer Nähe zum Friedhof befinden sollte. Der Bau fand dennoch statt und wurde Anfang Mai fertiggestellt. Doch wie sieht es heute am Skatepark aus?

Am vergangenen Wochenende war viel los. Auch Thorsten Lohmann, der in beratender Funktion am Bau des Skateparks beteiligt war, ist noch regelmäßiger Gast in Olfen. „Ich bin circa einmal pro Woche da“, erzählt er.

Gutes Feedback und keine Beschwerden

Bislang sei die Resonanz sehr positiv gewesen. „Auch von all denen, die sehr skeptisch waren“, sagt er. Einige Bürger seien bereits auf ihn zugekommen und hätten gesagt, dass der Park sehr schön und nicht so laut wie gedacht sei. „Hätten sie das gewusst, hätten sie nicht dagegen gestimmt“, sei ihm schon gesagt worden.

Einer, der sich gegen den Bau des Parks aussprach, war Hans Oswald Mattern. Der wollte sich zu seinen Erfahrungen mit dem Skatepark allerdings nicht äußern. „Ich habe genug dazu gesagt und geschrieben und möchte keine Erklärung mehr dazu abgeben“, erklärte er.

Auch Skater von außerhalb sind begeistert

Die Stadt Olfen sieht die Situation ähnlich wie Thorsten Lohmann „Die Resonanz ist gut, erfreulicherweise sind es 30 bis 40 Nutzer“, heißt es auf Anfrage. Beschwerden bezüglich der Lautstärke habe es auch noch nicht gegeben.

Ein erstes Fazit zum Olfener Skatepark: Wer nutzt den Park und gibt es Probleme?

Anfang Mai wurde der Skatepark in Olfen eröffnet. © Werner Zempelin

Und nicht nur Olfener nutzen den Skatepark. „Auch Leute von außerhalb kommen“, sagt Thorsten Lohmann. Mehrmals sei er schon von Skatern aus dem Raum Münster und dem Ruhrgebiet angesprochen worden. „Alle sind begeistert“, freut er sich.

Verschiedene Altersgruppen nutzen verschiedene Uhrzeiten

Vor allem das Miteinander der Parknutzer macht ihn glücklich. „Alle nehmen sehr viel Rücksicht aufeinander.“ Selbst verschiedene Altersgruppen würden sich nicht in die Quere kommen. Am Wochenende würden morgens eher jüngere Kinder den Park nutzen. Danach, erklärt er, würden nach und nach die älteren Nutzer kommen. „Es pendelt sich gerade ein“, sagt er.

Dass der Park so gut angenommen wird, hat für ihn mehrere Gründe. „Der Park ist sehr attraktiv, viel fließt ineinander. Alles ist aus einem Guss.“ Außerdem sei er „sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene“.

Ein junger Skater stach vor einiger Zeit besonders heraus. „Auch ein Kind mit einem Rollstuhl war hier unterwegs“, erinnert sich Thorsten Lohmann. Und gerade das freut ihn sehr, denn „darauf ist der Park auch ausgelegt“.

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