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So war das Ferienprogramm im Olfener Skatepark

Skaten wie ein Profi. Das lernten Olfener Kinder beim Herbstferien-Programm des Gaudiums. Seit Mai ist der Skatepark in Olfen eröffnet. Was es zu beachten gibt, das erklärten Profis.
22.10.2019
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Innerhalb von drei Tagen war der Skateworkshop voll, sagt Nicole Funke vom Gaudium, dem Kinder- und Jugendtreff der evangelischen Gemeinde. Zehn Kinder von 8 bis 12 Jahren lernen dort von Dienstag bis Donnerstag in der zweiten Herbstferienwoche für jeweils zwei Wochen, wie man richtig skatet. Dafür gibt es Unterstützung der Skateboardschule Rollhouse.© Sabine Geschwinder
Wie man es nicht machen sollte, erklärt Thorsten Lohmann von Rollhouse. Das nennt er die Fechter-Stellung. "Weil man damit vielleicht mit einem Florett-Fechten kann, aber nicht skaten", sagt er. Sieht sehr lässig aus, ist aber nicht zu empfehlen. Schließlich lenken Skater mit der Hacke und den Zehenspitzen. Ein stabiler Stand ist wichtig.© Sabine Geschwinder
Eröffnet ist der Skatepark in den Olfener Steverauen seit Mai diesen Jahres - und wird von den Kindern im Gaudium auch fleißig genutzt. "Wir gehen in letzter Zeit immer wieder hierhin", sagt Nicole Funke vom Gaudium. Deshalb hat der Treff nun auch Skateboards und Schutzausrüstung angeschafft. Der Kurs sei auch ein Wunsch der Kinder gewesen.© Sabine Geschwinder
Wie man es richtig macht, zeigt der 11-Jährige Felix. Die Skater müssen so stehen, dass die Schrauben auf dem Board vorne und hinten zu sehen sind. Felix gehört zu den Kindern, die noch Neulinge auf dem Skateboard sind. "Skateboarden finde ich cool, weil man damit tolle Tricks machen kann", sagt er. "Und man findet hier viele Freunde", sagt der 7-jährige Robert.© Sabine Geschwinder
Erstmal lernen die Kinder die wichtigsten Grundschritte. Absteigen, bremsen, Anschwung geben, dann geht es weiter mit den Lenkübungen, erklärt Thorsten Lohmann. "Es geht erstmal darum, Selbstvertrauen aufzubauen." Danach trauen sich die Kinder oft schon, an die Rampen heran. Der 8-Jährige Laurenz macht seine ersten Rampenerfahrungen mit Unterstützung.© Sabine Geschwinder
Viele von den Kindern sind schon geübt auf dem Skateboard und vollführen einige Tricks. Die 14-jährige Katharina (rechts) arbeitet ehrenamtlich im Gaudium und unterstützt die anderen Kinder auch beim Skaten an diesem Dienstag. Im Skatepark ist sie regelmäßig. "Als entschieden wurde, dass der Park gebaut wird, habe ich mich richtig gefreut", sagt sie.© Sabine Geschwinder
Wenn es mal wacklig wird auf dem Skateboard, dann hat Thorsten Lohmann einen Tipp: "klein werden, wenn ich wackelig werde." Instinktiv würden sich Menschen bei Gefahr eher groß und steif machen, "aber dann falle ich um wie ein Baum." Generell sind die Kinder alle gut mit Helmen geschützt, "am wichtigsten sind aber die Handflächenschoner", sagt Lohmann.© Sabine Geschwinder
Laurenz, der sich hier an die Rampen herantraut, freut sich. Er hat an diesem Dienstag gelernt, dass er keine Angst haben muss, die Rampe herunter zu fahren. "Aufgeregt war ich aber schon", gibt der Junge zu. Sein Skateboard hat er vor einem Monat bekommen, erstmals hat der Achtjährige das Fahren bei der Sommerfeienbetreuung ausprobiert.© Sabine Geschwinder
Viele von den Kindern sind schon geübt auf dem Skateboard und vollführen einige Tricks. © Sabine Geschwinder
In den Herbstferien lernen die Kinder skaten im Olfener Skatepark© Sabine Geschwinder
Viele von den Kindern sind schon geübt auf dem Skateboard und vollführen einige Tricks. © Sabine Geschwinder