SPD will Mitglieder aus jeder Kommune in den Kreistag schicken

OLFEN/KREIS COESFELD Aus jedem Ortsverein und damit aus allen Kommunen des Kreises will die SPD wieder mindestens ein Mitglied in den Kreistag schicken. Dies entschied die Delegiertenkonferenz der Sozialdemokraten am Mittwochabend in Coesfeld.

16.10.2008, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Entsprechend wurde die Reserveliste der SPD für die Kreistagswahl im kommenden Jahr zusammen gesetzt. Auf den vorderen elf Plätzen stehen Kandidaten aus allen elf Städten und Gemeinden.Reserveliste umfasst 27 Personen

Angeführt wird die Reserveliste vom Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten André Stinka aus Dülmen. Ihm folgen Margarete Schäpers aus Havixbeck und Dietmar Bergmann aus Nordkirchen, derzeit Chef der SPD-Fraktion im Kreistag. Diese drei wurden einstimmig gewählt. Die anderen Kandidaten schickten die 55 Delegierten jeweils mit großer Mehrheit ins Rennen.

Die Reserveliste umfasst 27 Personen, was der Anzahl der Wahlkreise entspricht. Auf Platz 6 steht die Aschebergerin Irene Hellwig, auf Platz 11 der Olfener Franz-Dieter Seiwert. Michael Krieger aus Ascheberg und Karl-Heinz Lueg aus Olfen stehen auf den Plätzen 18 und 22.

Die 58-jährige Ratsfrau Irene Hellwig und Aschebergs SPD-Vorsitzender Michael Krieger (45) kandidieren in den beiden Ascheberger Wahlkreisen I und II. Zum Wahlkreis I gehört auch der Nordkirchener Ortsteil Capelle. Dietmar Bergmann (46) kandidiert im Wahlkreis XIX, der Nordkirchen und Südkirchen umfasst.

Im Olfener Wahlkreis XXII tritt Ratsherr Karl-Heinz Lueg (65) an. Im Wahlkreis XXIII, der auch Teile von Lüdinghausen umfasst, kandidiert Franz-Dieter Seiwert (54). Er ist zurzeit sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Olfen.Einstimmung auf Bundestagswahl

Im nächsten Jahr werden aber nicht nur Räte und Kreistage, sondern auch der Bundestag und das EU-Parlament neu gewählt. Auf diese Wahlen stimmte der Unterbirksvorsitzende André Stinka die Delegierten mit einer kämpferischen Rede ein. Man wolle die Zahl der Gemeinderäte und der Kreistagsmitglieder erhöhen, weil die SPD für die "kommunalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts die richtigen Leute und Konzepte" habe. Stinka rief seinen Genossinnen und Genossen zu: "Wir blasen zum Angriff auf die schwarten Rathäuser. mam

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