Stadt Olfen bereitet sich auf 30 neue Flüchtlinge vor

Unterbringung gesichert

Im vergangenen Jahr hatte es für Olfen keine Zuweisungen von Flüchtlingen gegeben. Für Februar werden jetzt wieder einige Menschen erwartet. Die Stadt ist vorbereitet: Ein Haus wurde angemietet und hergerichtet - eine menschenwürdige Unterbringung steht im Vordergrund.

OLFEN

, 30.01.2017, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

78 Flüchtlinge sind zurzeit in den Unterkünften der Stadt Olfen untergebracht. Man bereitet sich auf die Zuweisung weiterer Menschen vor.

„Die Bezirksregierung hat uns die Zuweisung von 30 Personen im Februar mitgeteilt“, so Stefanie Benting. Leiterin des Fachbereichs Arbeit, Soziales und Integration. Ab dem sechsten Februar sollen wöchentlich zehn Menschen kommen.

Wie viele Zuweisungen es ab März gebe, stehe noch nicht fest, so Stafanie Benting. Vor einigen Wochen hatte die Bezirksregierung erklärt, der Stadt Olfen würden rund 140 Personen zugewiesen. Die Stadt Olfen war im vergangenen Jahr von Zuweisungen ausgenommen, da es in Vinnum die Notunterkunft gegeben hatte. Sie ist zum 30. November aufgelöst worden.

So bereitet die Stadt sich auf die neuen Flüchtlinge vor:

Die Stadt Olfen ist auf die Aufnahme weiterer Personen vorbereitet. „In den bestehenden Unterkünften gibt es noch Kapazitäten, mit dem Haus an der Nordstraße haben wir zusätzlich 34 Plätze zur Verfügung“, erklärte die Fachbereichsleiterin. Die Stadt hat das leerstehende Haus neben dem Rewe-Markt angemietet. Der Mietvetrag läuft bis zum 30. Juni, denn ab dem 1. Juli soll die neue Unterkunft am Vinnumer Landweg für 120 Menschen zur Verfügung stehen. Das jetzt genutzte Haus wird später abgerissen. Auf dem Gelände entstehen ein neuer Rewe-Getränkemarkt und Wohnungen.

Die insgesamt vier Wohnungen in dem Haus sind in den letzten Wochen hergerichtet worden. Benting: „Diese Wohnungen eignen sich besonders zur Unterbringung von Familien.“ Man müsse aber abwarten, ob auch Familien zugewiesen werden, oder ob es mehr Einzelpersonen seien. Benting: „Wir können den zugewiesenen Personen aber auf jeden Fall menschenwürdige Unterkünfte anbieten.“

In einer der Wohnungen, es war früher eine Arztpraxis, musste eine Dusche eingebaut werden. Mitarbeiter des Bauhofs und Werrner Kossmann, uner anderem Hausmeister der Wieschhofschule, führen die Einrichtung der Wohnungen durch. Unter anderem werden Küchen eingebaut. „Ab dem 6. Februar stehen die Räume zur Verfügung“, so Werner Kossmann.

So können Freiwillige sich engagieren:

Ist für eine vernünftige Unterbringung gesorgt so wünscht sich Integrationsbeauftragte Marry Marcellus noch Olfener, die bereit sind, ehrenamtlich die Flüchtlingsarbeit zu unterstützen. „Es wäre gut, wenn Olfener bereit wären, ein paar Stunden uns zu unterstützen.“ So könne man den neuen Mitbürgern Olfen zeigen, oder sie auch zu Ärzten oder Behördenterminen begleiten.

Interessierte Helfer können sich bei Marry Marcellus Tel: (0151) 74119012 melden.

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