Stadt Olfen will auch in der Coronakrise kräftig investieren

Keine Streichliste

In der Coronakrise brechen Städten und Gemeinde die Einnahmen weg. Die fast logische Folge, Investitionen werden geschoben oder gleich ganz gestrichen. Olfen geht einen anderen Weg.

Olfen

, 24.04.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Scheune an der Füchtelner Mühle soll zum Infornationszentrum ausgebaut werden. Geplanter Baustart ist Juni 2020.

Die Scheune an der Füchtelner Mühle soll zum Infornationszentrum ausgebaut werden. Geplanter Baustart ist Juni 2020. © Arndt Brede

Die (Personal-)Kosten bleiben, die Einnahmen (Gewerbesteuern) sinken. In vielen Orten schrillen deshalb bereits die Alarmglocken. Erste Kämmerer bereiten bereits Sparpläne vor. „In Olfen gibt es eine derartige Liste nicht“, sagt Wilhelm Sendermann.

Der Bürgermeister verbreitet Optimismus. Olfen habe auch nicht vor, eine derartige Liste zu erstellen. Vielmehr verweist Sendermann auf die NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach, die die Kommunen ermutigt hat, an Projekten festzuhalten und sie weiterzuentwickeln.

Ganz konkret hält die Stadtentwicklung Olfen am geplanten Tourismuszentrum an der Füchtelner Mühle fest. Rund zwei Millionen Euro will die Stadt in den Umbau der Scheune investieren. Baustart soll noch in diesem Sommer sein.

Im Sommer soll Baustart für Naturpark-Haus erfolgen

In gut 15 Monaten sollen Arbeiter die kaum genutzte Scheune in ein „Naturpark-Haus verwandeln.“ Olfener und Touristen sollen ein Haus bekommen, das neue Möglichkeiten schafft und gleichzeitig Lücken schließt.

Ein klassisches Beispiel: Wer eine Fahrt mit dem Floß Antonia auf der Stever gebucht hat, sollte bislang möglichst kein dringendes Problem haben. Künftig findet er im Tourismuszentrum vernünftige Toiletten. Fest hält die Stadt Olfen auch an dem neuen Kindergarten. „Und auch die Planungen für das Rathaus wollen wir nach vorne bringen“, sagt Sendermann.

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