SuS Olfens Handballer verlieren und steigen auf

Aus der Kreisklasse

Niedergeschlagenheit herrschte am Samstagabend zunächst bei den Handballern des SuS Olfen. Die verloren das Spitzenspiel gegen die SG Linden-Dahlhausen mit 26:28 (8:16), verpassten den Sprung an die Tabellenspitze und den Aufstieg. Am Sonntag verflog die Niedergeschlagenheit jedoch schlagartig.

OLFEN

19.04.2015, 22:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS Olfens Handballer verlieren und steigen auf

Die Handballer des SuS Olfen haben auch gegen die SG Linden-Dahlhausen verloren. Hier versucht Carsten Sprung (o.), einen Pass zu Dominik Kaschinski zu spielen. Die Gäste machten es dem SuS aber gerade in der ersten Hälfte schwer.

Handball: Kreisklasse SuS Olfen - SG Linden-Dahlhausen 6:28 (8:16)

Da der HC Westfalia Herne III am Sonntag unentschieden gegen Vest Recklinghausen II spielte, steht fest, dass der SuS drei Spieltage vor Saisonende trotzdem aufgestiegen ist. Ein paar Stunden zu spät kam diese Nachricht. Denn zu gerne hätten die Olfener mit ihren zahlreichen Fans schon am Samstag gefeiert. In zwei Reihen mussten die Anhänger, die aus vielen verschiedenen Abteilungen des Vereins gekommen waren, teilweise hinter der Tribüne stehen, um den SuS nach vorne zu peitschen. An der Stimmung lag es also nicht, dass der SuS sein Spiel verlor.

Die Gastgeber spielten eine schlechte erste Halbzeit. Olfens Trainer Christoph Sprenger musste seine Pausenansprache an die Stimmung in der Halle anpassen. „In der Kabine wurde es ziemlich laut“, erklärte der Coach. „Aber wir haben es dann geschafft, den Schalter umzulegen.“ 8:16 lag der SuS nach 30 Minuten hinten, war im Aufbau nur wenig kreativ, im Abschluss zu ungenau und in der Deckung nicht nah genug an den Gegnern.

Ganz anders zeigte sich Olfen in der zweiten Halbzeit. Wie ausgewechselt spielte in der Mitte vor allem Moritz Wienken. Nachdem er zu Beginn nur die Bälle nach links und rechts verteilte, leitete er nun immer wieder aggressiv Angriffe ein und zog auch mal energisch in Richtung Tor. Im Tor machten zudem Henrik Billermann und Sebastian Rotte eine gute Partie.

Olfen kämpft sich heran

Der Rückstand schmolz so immer weiter. Elf Minuten vor dem Ende hatte Olfen tatsächlich die Partie beim Stand von 22:22 ausgeglichen und schnupperte am Sieg und am Aufstieg aus eigener Kraft. Als dann SG-Spieler Robin Müller nach der dritten Zeitstrafe Rot sah, schien Olfens Sieg nahe.

In der Schlussphase lief allerdings vieles gegen die Steverstädter. Zunächst musste Karl Kunz mit dem schlimmen Verdacht auf einen Achillessehnenriss aus dem Spiel. Danach nutzten die Gastgeber erneut ihre guten Chancen nicht. Linden-Dahlhausen war plötzlich wieder da und nutzte die Tatsache, dass die SuS-Spieler ob der Verletzung ihres Mitspielers wohl geschockt waren.

„Karls Verletzung ist mir auch ziemlich auf den Magen geschlagen“, meinte Sprenger nach dem Match. Selbst die Möglichkeit, dass Olfen im Falle eines Herner Punktverlusts doch noch am 23. Spieltag aufsteigen könnte, wollte Sprenger nicht richtig in Betracht ziehen. „Schöner ist es, aus eigener Kraft aufzusteigen.“

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