Vinnumer Reithalle: Brand-Ursache noch ungeklärt

Untersuchungen laufen

Insgesamt 150 Feuerwehrleute und andere Retter waren beim Brand in der Reithalle des ZRuFV Lützow im Einsatz. Warum sich das Stroh am Mittwochabend entzündet hatte, ist noch nicht geklärt - die Untersuchungen laufen. Was Ermittlungsstand ist und wie der Reitverein auf den Brand reagiert hat, erfahren Sie hier.

VINNUM

, 29.07.2016, 05:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

 

Das ist Stand der Ermittlungen:

Auf der Reitanlage des RV Lützow war am Mittwoch gegen 17 Uhr Stroh in Brand geraten, dass in auf dem Dachboden über Pferdeboxen gelagert war. Warum das Heu Feuer fing, steht noch nicht fest. Wie die Pressestelle der Polizei auf Anfrage mitteilte, müssen noch Untersuchungen durchgeführt werden.

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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum

Großeinsatz für die Feuerwehr: Der Dachbodenbereich der Pferdeboxen des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Lützow in Vinnum brennt. Die Feuerwehr wurde gegen 17 Uhr alarmiert und versucht derzeit, die Flammen zu löschen. Die Polizei musste Straßen sperren. Der Rauch zieht Richtung Selm - Anwohner sollen Fenster unter Türen schließen.
27.07.2016
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
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Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Auch ein Bagger zum Einsatz.© Foto: Theo Wolters
Der Rauch hat sich mittlerweile weitestgehend verzogen.© Foto: Theo Wolters
Mit einem Bagger wird das Dach abgetragen.© Foto: Theo Wolters
Eindrücke vom Brand an der Reitanlage in Vinnum© Foto: Theo Wolters
Schlagworte Olfen

Das war passiert: 

Zwei Mitarbeiter des Reitvereines hatten mithilfe eines Förderbands Stroh auf den Dachboden befördert. Dabei entdeckten sie Rauch, den sie zunächst nicht lokalisieren konnten. Die Mitarbeiter alarmierten sofort die Feuerwehr, die untergestellten Tiere wurden aus den Boxen geholt. So wurde kein Tier verletzt.

Wie Kreisbrandmeister Christoph Nolte auf Anfrage erklärte, seien insgesamt 150 Kräfte am Einsatz beteiligt gewesen. Neben Mitarbeitern des DRK, sie bauten auch ein Versorgungszelt auf, waren die Feuerwehren Selm, Olfen und Lüdinghausen vor Ort.

Bei dem Feuer wurde zum Glück niemand ernsthaft verletzt. Die Mitarbeiter, die das Stroh lagern wollten, wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht und versorgt.

 

Darum war der Einsatz besonders:

Da das Dach auch Asbest enthielt, musste davon ausgegangen werden, dass sich Partikel in der Luft befanden - also gesundheitsgefährdende Stoffe. Wie bei Bränden mit Schadstoffen üblich, wurde auch der Gefahrstoffzug des Kreises aus Dülmen angefordert. Dessen Mitglieder waren für die Reinigung der Feuerwehrkleidung zuständig.

In Schutzanzügen saugten die Mitarbeiter des Gefahrstoffzugs die Kleidung der Einsatzkräfte ab. Wie Kreisbrandmeister Christoph Nolte erklärte, seien auch die Einsatzfahrzeuge vor dem Verlassen des Einsatzortes abgespritzt worden. „Früher sind die Kameraden nach einem solchen Einsatz in die Gerätehäuser gefahren und haben ihre Kleidung aufgehängt.“ Heutzutage werde die Kleidung grundsätzlich am Einsatzort gereinigt.

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So ging es dann weiter:

Nachdem das Feuer gelöscht war, rückte das Lohnunternehmen Brüse mit einem Bagger an. Sie holten das Stroh vom Dachboden, breiteten es auf dem Boden aus, damit es nachgelöscht werden konnte. Von den Drehleitern der Feuerwehr Bork und Lüdinghausen wurde ständig weiter Wasser auf die Brandstelle gespritzt, während der Baggerfahrer tätig war.

Auch die Brüse-Mitarbeiter mussten Schutzkleidung tragen. Die Holzdecke musste entfernt, Mauern mussten abgerissen werden. Die Pferdeboxen können nicht mehr genutzt werden.

Drei Feuerwehrleute haben bis in den Donnerstagmorgen Brandwache gehalten. Die anderen Einsatzkräfte verließen gegen 1 Uhr die Reitanlage.

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Brand an der Reitanlage in Vinnum: Die Aufräumarbeiten

Nach dem schweren Brand in der Reithalle des ZRuFV Lützow begannen bereits am Mittwochabend die Aufräumarbeiten. Mit einem Bagger wurde das Stroh geborgen und dabei nach Glut gesucht. Der Bereich musste feucht gehalten werden, weil schädliche Partikel in der Luft vermutet wurden. Die Rettungskräfte mussten spezielle Schutzkleidung tragen.
28.07.2016
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Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Die Einsatzkräfte wurden gereinigt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Viele Meter Wasserschlauch wurden verlegt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Das Transportband, auf dem das Stroh auf den Heuboden befördert wurde.© Foto: Theo Wolters
Die Kleidung der Einsatzkräfte wurde gereinigt.© Foto: Theo Wolters
Der Qualm war am Mittwochabend in Richtung Selm gezogen.© Foto: Theo Wolters
Die Kleidung der Einsatzkräfte wurde gereinigt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Die Drehleitern aus Bork und Lüdinghausen waren einige Stunden im Einsatz.© Foto: Theo Wolters
Der Gefahrstoffzug war vor Ort.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt und die Halle abgerissen.© Foto: Theo Wolters
Neue Kleidung für die Einsatzkräfte.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Die Kleidung der Einsatzkräfte wurde gereinigt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Schutzkleidung war Pflicht, denn es wurden schädliche Partikel in der Luft vermutet.© Foto: Theo Wolters
Die Pferdeboxen waren gerade erst renoviert worden.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Mit Hilfe eines Baggers wurde das Stroh entfernt.© Foto: Theo Wolters
Am Morgen nach dem Einsatz.© Foto: Theo Wolters
Am Morgen nach dem Einsatz.© Foto: Theo Wolters
So sah es am Donnerstagmorgen nach dem Feuerwehreinsatz an der Reitanlage des ZRuFV Lützow aus. Jetzt heißt es für den Verein: Aufräumen.© Foto: Theo Wolters
Am Morgen nach dem Einsatz.© Foto: Theo Wolters
Am Morgen nach dem Einsatz.© Foto: Theo Wolters
Am Morgen nach dem Brand.© Foto: Theo Wolters
Schlagworte Olfen

 

 

Das bedeutet der Brand für den Reitverein:

„Wenn man so einen Einsatz auf dem Geländen sieht, geht das schon ans Innere“, sagt Franz-Josef Schulte im Busch vom Vorstand des RV Lützow. Man habe aber noch Glück im Unglück gehabt. „Es sind keine Menschen und Tiere verletzt worden.“

Glücklicherweise seien zu der Zeit einige Mitglieder auf der Anlage gewesen. Reitlehrer Michael Potthink habe sofort die Boxen geöffnet, die Pferde seien unverletzt geblieben. Fünf Schul- und fünf Turnierpferde waren in den Boxen untergebracht. „Dank der Unterstützung der Nachbarn konnten wir die Pferde in anderen Ställen unterbringen.“

Erst seit einer Woche waren in den Boxen Turnierpferde untergebracht, der Gebäudeteil war umfangreich renoviert worden. Noch am Dienstag war eine Wand frisch gestrichen worden. Nun müssen die Boxen wohl abgerissen und neu aufgebaut werden.

Wie es nun mit dem Gebäude weitergeht, steht noch nicht fest. Schulte im Busch: „Wir müssen von Sachverständigen prüfen lassen, ob das anliegende Gebäude, in ihm befindet sich ein Schulungsraum, auch abgerissen werden muss.“ Zudem müsse geklärt werden, inwieweit die Statik des gesamten Gebäudes angegriffen ist. Auch die Höhe des Schadens kann er noch nicht beziffern. „Erst müssen sich Sachverständige ein Bild machen.“

Die Vinnumer Reitertage ab Mittwoch können jedoch wie geplant stattfinden.

 

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