Volksbanken Olfen und Haltern planen Fusion

Anfang 2019

Eine neue Volksbank "im Herzen des Münsterlandes" soll im Jahr 2019 entstehen: Die Volksbanken Lüdinghausen-Olfen und Haltern planen einen Zusammenschluss. Das teilten Vertreter der Volksbanken (VB) am Montag in der Geschäftsstelle Lüdinghausen mit - und erklärten auch, wo die fusionierte Bank ihren Sitz haben soll.

OLFEN

, 07.03.2017, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie Marcus W. Leiendecker, Vorstand der VB Lüdinghausen-Olfen, erklärte, führe man seit einigen Wochen Gespräche mit dem Ziel einer dauerhaften Partnerschaft. „Beide Banken stehen nicht mir dem Rücken zur Wand. Wir möchten aber das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten“, so der Vorstand.

Sein Vorstandskollege Christoph Sebbel von der VB Haltern ergänzte, beide Banken würden freiwillig die Gespräche führen. Sebbel: „Beides sind starke Banken, doch sollten wir auch an die Zukunft denken.“ So sei es der richtige Schritt, aus einer starken Position heraus die Zusammenarbeit zu besiegeln.

Volksbank "im Herzen des Münsterlandes"

Die Vorstände Marcus W. Leiendecker und Berthold Stegemann von der VB Lüdinghausen sowie ihre Kollegen Henning Henke und Christoph Sebbel von der VB Haltern unterschrieben eine Absichtserklärung. Stegemann: „Ziel ist die Verschmelzung beider Banken zu einer Volksbank im Herzen des Münsterlandes.“ Sein Kollege Christoph Sebbel betonte, Haltern gehöre zwar zum Kreis Recklinghausen, doch fühle man sich in Haltern als Münsterländer.

Wirtschaftliche Veränderungen als Grund

Grund für die Fusion sind, so Leiendecker, nachhaltige Veränderungen in der Kreditwirtschaft. „Dies stellen die Banken vor immer größere Herausforderungen“, so der Vorstand. Die Banken müssten sich neu orientieren und ausrichten. Henning Henke: „Qualität in der Beratung und Betreuung vor Ort sowie die zunehmenden Kosten der Digitalisierung stellen große Herausforderungen dar, die die beiden Volksbanken künftig gemeinsam angehen wollen.“

Aufnehmende Bank soll die VB Lüdinghausen-Olfen sein. Leiendecker. „So wird der juristische Sitz in Lüdinghausen sein.“ Die Hauptgeschäftsstelle soll dagegen in Haltern sein. Die Vorstände erklärten aber, auch in Lüdinghausen werde es nach der Fusion immer die Präsenz des Vorstandes geben. Die Mitarbeiter wurden am Montagnachmittag informiert.

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