Wer wird Weltmeister? Trainieren für den Weihnachtsbaum-Weitwurf

Weltmeisterschaft

Einen Tannenbaum gerade in einen Ständer einlassen und ihn dann schmücken – das schaffen die meisten Menschen wohl ohne Probleme. Aber wie wirft man einen Weihnachtsbaum?

Olfen

von Fabian Hollenhorst

, 14.12.2019, 21:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer wird Weltmeister? Trainieren für den Weihnachtsbaum-Weitwurf

Andreas Schneider vom „TomClean“-Team machte den Anfang bei der Trainingseinheit. Trotz galanter Beinarbeit will er seine Technik für den Wettbewerb noch verbessern, um sein Team zum Sieg zu führen. © Andreas Kalthoff

Schließlich sollen bei der Weltmeisterschaft in der Nachbarstadt Datteln im Weihnachtsbaum-Weitwurf am Samstag, 21. Dezember, auf dem Tigg Bestmarken erreicht werden. Ihre Wurfkünste testeten nun zwei Teams von „TomClean“ am Firmenstandort im Schürenheck.

Und die erste Duftmarke ist bereits gesetzt: Sieben Meter weit warf Gianluca Wendrich eine knapp 1,60 Meter große Tanne über die Einfahrt. „Ich bin selbst überrascht“, sagt er. Laut ihm komme es auf die richtige Technik an. „Natürlich braucht man etwas Glück.“ Gemessen wird jeweils der am weitesten entfernte Punkt des Baumes vom Start aus gesehen.

Neben Kraft zählt auch die Kreativität

Die ausgelobte Weltmeisterschaft findet im Rahmen des Tigg-Weihnachtsmarktes statt, der vom 20. bis 22 Dezember mit vielen Ständen, buntem Kinder- und Rahmenprogramm sowie musikalischen Beiträgen in die Dattelner Innenstadt lockt.

Damit nicht nur die Werfer gewinnen, die am meisten Kraft in den Armen haben, gibt es neben dem Gesamtsieg auch einen Sonderpreis. „Einen Preis der Herzen“, sagt Mitorganisator Christian Zeidler . „Das kann das kreativste Kostüm oder das lustigste Auftreten beim Wurf sein.“

So können sich auch Familien anmelden. Teams zahlen 15 Euro Startgebühr, Kinder und Jugendliche zahlen einen Euro – Erwachsene zwei Euro. Die Erlöse kommen dem Johanneswerk und der Lebenshilfe zugute.

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