Westfalia Vinnum geht in den Kreis Recklinghausen

Keine Derbys mehr mit SuS Olfen

Auf ein Derby Westfalia Vinnum gegen SuS Olfen müssen die Fußballfans in den nächsten Jahren verzichten. Als einziger Verein des Kreises Lüdinghausen wechselt die Westfalia in den Kreis Recklinghausen. Die Verantwortlichen nannten gleich mehrere Argumente für diese Entscheidung.

VINNUM

, 14.12.2014, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Vinnum geht in den Kreis Recklinghausen

Einstimmig entschieden sich die Mitglieder für einen Wechsel in den Kreis Recklinghausen.

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Geschäftsführer Michael Asemann berichtete den Mitgliedern von den Gesprächen mit den Vorständen aus Recklinghausen und Münster. „Bei dem Gespräch mit dem Vorstand des Kreises Recklinghausen haben wir sofort das Gefühl gehabt, willkommen zu sein.“ Dies habe man beim Gespräch mit den Verantwortlichen aus Münster nicht gehabt. „Während wir in Recklinghausen zu jeder Frage eine klare Antwort erhalten haben, haben die Verantwortlichen in Münster immer im Konjunktiv gesprochen.“ Man habe keine einzige konkrete Antwort erhalten. Wie Asemann erklärte, habe man das Gefühl gehabt, der Kreis Münster würde lieber auf die Westfalia verzichten. Asemann: „In Recklinghausen nimmt man uns gerne auf.“

Ein großer Vorteil für einen Wechsel nach Recklinghausen seien, so Michael Asemann, die kürzeren Anfahrten. „Im Kreis Recklinghausen gibt es zwei A-Ligen, die das Niveau unserer jetzigen Liga haben. Man hat uns zugesagt, dass wir nicht in die Borkener Liga kommen“, erklärte er. So könne man von der A43 als Grenze ausgehen. Die Vereine kommen dann aus Recklinghausen, Datteln, Waltrop und Erkenschwick. Asemann: „Möglich könnte eine Fahrt nach Marl sein, doch ist dies auch nicht so weit.“ Kunibert Gerij betonte, der Vorstand habe bei seiner Entscheidung besonders an die Jugend gedacht. „Unsere Jugendmannschaften haben nicht nur kürzere Fahrten bei einem Wechsel in den Kreis Recklinghausen, sondern die Spielklassen dort ähneln den unseren.“ In Münster würde jahrgangsweise gespielt. Für die Westfalia sei es aber kaum möglich, für jeden Jahrgang eine Mannschaft zu finden. Gerij: „Die Fahrten sind deutlich kürzer. Gegner unserer Jugend werden Teams aus Datteln und Waltrop sein.“ Ohne Diskussion stimmten die Mitglieder für den Vorstandsvorschlag. 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt